1,5 Milliarden für das Rüstungsprogramm
publiziert: Donnerstag, 1. Jun 2006 / 09:24 Uhr

Bern - Mit dem Rüstungsprogramm 2006 beantragt der Bundesrat Verpflichtungskredite von 1,5 Milliarden Franken.

Die Schweizer Armee soll vom Kampf- zum Sicherungsinstrument umgebaut werden.
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Auf dem Einkaufszettel stehen Führungscomputer, Werterhaltungsprogramme, Pilatus-Flugzeuge und erneut Genie- und Minenräumpanzer.

Verteidigungsminister Samuel Schmid stellte das RP06 vor. Es liegt eine halbe Milliarde über dem Vorjahresprogramm und liegt auch über dem Mittel der letzten 15 Jahre.

Es berücksichtigt den Umbau der Armee vom Kampf- zum Sicherungsinstrument.

Führungsinformationssystem

Grösster Posten mit 424 Millionen ist ein Fühungsinformationssystem für das Heer, das die Interoperabilität mit Partnern im In- und Ausland ermöglicht.

Es soll sicherstellen, dass die Armee ihr ganzes Aufgabenspektrum von der Unterstützung der zivilen Behörden bis hin zur Landesverteidigung abdecken kann.

Kampfpanzer gefechtsbereit halten

Für die Werterhaltung von 134 der ursprünglich 380 beschafften Leopard-Kampfpanzer sind 395 Millionen eingesetzt.

Das Programm soll sicherstellen, dass dieses Hauptkampfmittel bis über das Jahr 2025 hinaus erfolgreich das Begegnungsgefecht gegen einen modernen Gegner führen kann.

Damit die mechanisierten Verbände auch in Zukunft terrestrische Kampfoperationen führen können, schlägt der Bundesrat erneut die Beschaffung von 12 Genie- und Minenräumpanzern vor.

Das Vorhaben war vom Parlament 2004 abgelehnt worden. Mit 139 Millionen ist es inzwischen um 10 Millionen teurer geworden.

Helikopter modernisieren

15 Transporthelikopter Super Puma, die auf den Technologien der achtziger Jahren basieren, sollen für 194 Millionen modernisiert werden.

Für die Jetpiloten-Ausbildung sollen für 115 Millionen sechs PC-21 der Pilatuswerke in Stans gekauft werden. Sie können im Flug Systeme simulieren, die dem Kampfjet FA-18 entsprechen.

Für 126 Millionen sollen 160 überschüssige Panzerjäger Pirana zu splittergeschützen und gepanzerten Kommandofahrzeugen umgebaut werden.

Der heutige FA-18-Simulator soll für 69 Millionen ersetzt werden. Für 39 Millionen soll auch ein neuer Simulator für die Schiessausbildung für Leopard-Kampfpanzer in Thun beschafft werden.

(rr/sda)

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