1,5 Mrd. Dollar im Kampf gegen Vogelgrippe
publiziert: Mittwoch, 18. Jan 2006 / 13:30 Uhr

Bern - Der weltweite Kampf gegen die Vogelgrippe wird mit weiteren 1,9 Milliarden US-Dollar unterstützt.

Das Geld soll in Massnahmen zur Früherkennung und Intervention in den ärmsten Länder fliessen.
Das Geld soll in Massnahmen zur Früherkennung und Intervention in den ärmsten Länder fliessen.
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Die Internationale Geberkonferenz in Peking brachte 400 Millionen Dollar mehr Finanzmittel zusammen, als die UNO gewünscht hatte.

Für den UNO-Chefkoordinator David Nabarro zeigen die Zusagen, «dass die Welt die Notwendigkeit, sich gegen die Vogelgrippe zu wappnen, ernst nimmt».

Zufrieden zeigte sich auch der Schweizer Delegierte Thomas Jemmi vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET). Nun da die Gelder gesprochen sind, müsse rasch gehandelt werden, um die Ausbreitung der auch für den Menschen gefährlichen Tierseuche einzudämmen, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die Schweiz hatte 4,8 Mio. Dollar zugesagt.

«Pekinger Erklärung»

Zum Abschluss der zweitägigen Tagung verabschiedeten die 700 Delegierten aus 90 Staaten und mehr als 20 internationalen Organisationen eine «Pekinger Erklärung». Darin wird angesichts der drohenden Gefahr einer globalen Epidemie mit Millionen Toten zu einem «koordinierten, schnellen und entschlossenen» Vorgehen aufgerufen.

Die Staaten verpflichten sich zu nationalen Aktionsplänen, Vorbeugung und Vorbereitungen für den Notfall. Insbesondere Entwicklungsländern soll schnell finanziell und technisch geholfen werden. Zugesagt wurden auch mehr Transparenz, Informationen und bessere Kooperation.

(fest/sda)

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