Mazedonische Grenze
10'000 Flüchtlinge warten auf Weiterreise
publiziert: Mittwoch, 2. Mrz 2016 / 10:21 Uhr

Athen/Piräus - Kein Ende des Flüchtlingszustroms in Griechenland: In der Hafenstadt Piräus sind erneut mehr als 1000 Menschen von den Ägäisinseln angekommen. Mittlerweile warten bis zu 10'000 Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze auf die Weiterreise.

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Dies berichteten griechische Medien am Mittwoch. Die Flüchtlinge hoffen, dass Mazedonien doch noch seinen Zaun öffnet und sie damit weiter nach Mitteleuropa kommen. Aus diesem Grund weigern sie sich, in Flüchtlingslagern weiter südlich im Landesinnern untergebracht zu werden.

Die Versorgung dieser Menschen wird immer schwieriger. Ihre Gesundheit - vor allem die der Kinder - sei in Gefahr, warnten mehrere humanitäre Organisationen. Im Februar sind nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) insgesamt mehr als 55'000 Flüchtlinge in Griechenland angekommen.

Caritas eilt zur Hilfe

Angesichts der dramatischen Situation kündigte Caritas Schweiz am Mittwoch an, ihre Not- und Überlebenshilfe für die Flüchtlinge in Griechenland um eine halbe Million Franken auf 2,5 Millionen Franken aufzustocken.

Das Hilfswerk verteile warme Mahlzeiten und frische Kleider besonders an Mütter mit Kindern, Schwangere sowie kranke und gebrechliche Menschen auf den ostägäischen Inseln, heisst es in der Caritas-Mitteilung. In Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze kümmere sich Caritas um die sanitären Einrichtungen. Zudem betreibe es zwei Unterkünfte für Flüchtlinge in Athen.

(kris/sda)

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Die Lage der Flüchtlinge in Griechenland ist angespannt.
Sollte...
das Verhalten der mazedonischen Grenzschutzbeamten als skandalös beschrieben werden, wie ist dann das Verhalten der Steine werfenden Migranten zu beschreiben, die sich auch nicht scheuen Kinder in unmittelbare Nähe des Grenzzauns zu bringen?
Wer ernsthaft annimmt, dass es sich in Idomeni ausschliesslich um Flüchtlinge handelt, welche einer unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben in ihren jeweiligen Herkunftsländern entkommen sind dürfte einer naiven Fehlvorstellung unterliegen.
Die Agression, die eindeutig von den Migranten ausging, ist auch mit den Zuständen an der Grenze nicht zu rechtfertigen.
Die Protagonisten der unreglementierten Massenimmigration werden sich über die Friedfertigkeit mancher nach Europa drängender Migranten noch wundern.
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