100'000 Franken für palästinensische Flüchtlinge
publiziert: Freitag, 25. Mai 2007 / 11:58 Uhr

Beirut - Die Lage der vertriebenen palästinensischen Flüchtlinge in Nordlibanon ist nach Ansicht der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) dramatisch. Die Schweiz hat deshalb letzte Nacht einen Kredit von 100'000 Franken freigegeben.

Im Flüchtlingslager fehlt es vor allem auch an medizinischem Material.
Im Flüchtlingslager fehlt es vor allem auch an medizinischem Material.
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Wie der DEZA-Chef in Libanon, Friederich Steinemann, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA in Beirut sagte, ist die Lage vor allem im Flüchtlingslager Beddawi sehr schlimm. Dorthin fliehen seit Tagen die meisten der über 20'000 Palästinenser, die aus dem Lager Naher al-Barid entkommen konnten.

Gemäss Steinemann ist Baddawi hoffnungslos überfüllt. Normalerweise leben in dem Lager auf einer Fläche von knapp zwei Quadratkilometer bereits über 20'000 Menschen.

Die Lagerleitung hat zwar Schulen für die Vertriebenen zur Verfügung gestellt. Doch viele fänden nirgends Platz und müssten auf dem Boden schlafen, sagte Steinemann, der Baddawi am Donnerstag besuchte. Die DEZA habe deshalb entschieden, für das Lager 3000 Matratzen für 21'000 Dollar einzukaufen. Die ersten würden bereits heute geliefert.

Den Hilfsposten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), des libanesischen Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds in und um die Flüchtlingslager fehlt es vor allem an medizinischem Material. Sie werden von der Schweiz vorerst mit Gütern in der Höhe von rund 60'000 Dollar unterstützt.

(smw/sda)

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