100-m-Olympiasiegerin war positiv getestet worden
publiziert: Dienstag, 14. Sep 2004 / 19:59 Uhr

Leichtathletik - Zweieinhalb Wochen nach den Olympischen Spielen wird die Leichtathletik von einer zwei Jahre alten Dopingaffäre belastet. Die weissrussische 100-m-Olympiasiegerin Julia Nesterenko war nach polnischen Angaben am 25. Mai 2002 in Biala Podlaska des Dopings mit dem anabolen Steroid Clenbuterol überführt worden.

Der weissrussische Leichtathletik-Verband akzeptierte das Ergebnis der Dopingkontrolle nicht.
Der weissrussische Leichtathletik-Verband akzeptierte das Ergebnis der Dopingkontrolle nicht.
Die 25-jährige Nesterenko, die in Athen mit der Steigerung auf 10,93 Sekunden überrascht hatte, muss allerdings nicht viel befürchten. Denn das Labor in Warschau ist weder beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) noch beim Weltverband (IAAF) akkreditiert.

Der weissrussische Leichtathletik-Verband akzeptierte das Ergebnis der Dopingkontrolle aus genau diesem Grund nicht. Der polnische Verband versäumte es damals auch, die IAAF zu informieren. Somit konnte diese nicht aktiv werden und die B-Probe bei einem akkreditierten Labor untersuchen lassen.

Julia Nesterenko war nach polnischer Darstellung am 25. Mai 2002 bei einem lokalen Meeting in Biala Podlaska unter ihrem Mädchennamen Bartsewitsch für einen Studenten-Klub gestartet und hatte die 100 m in 11,39 gewonnen. In Polen wurde sie anschliessend für nationale Wettkämpfe suspendiert. Die Weissrussin war ungeachtet der Mitteilung über den positiven Test im Sommer 2002 mit der Verbesserung auf 11,29 Landesmeisterin geworden und startete im August bei den EM 2002 in München. Dort schied sie im Vorlauf aus.

(kst/sda)

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