1000 Demonstranten am Abendspaziergang
publiziert: Samstag, 12. Mrz 2005 / 21:47 Uhr / aktualisiert: Samstag, 12. Mrz 2005 / 23:43 Uhr

Bern - Rund 1000 junge Leute haben in Bern am 6. Antifaschistischen Abendspaziergang teilgenommen. Sie sahen sich einem massiven Polizeiaufgebot gegenüber. Die unbewilligte Kundgebung verlief friedlich.

Vermummte Demonstranten standen einer massiven Polizeimacht gegenüber.(Bild:Archiv)
Vermummte Demonstranten standen einer massiven Polizeimacht gegenüber.(Bild:Archiv)
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Kurz nach 20.30 Uhr standen sich die Demonstranten und die Polizei in der Spitalgasse nahe beim Bahnhof gegenüber. Die Strasse war von der Polizei mit Sperrgitter-Fahrzeugen abgesperrt.

Die Demonstranten skandierten Parolen wie Nazis raus und Puta Polizia. Auf einem Transparent stand Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen. Die Polizei rief zu Verhandlungen über die Demoroute auf.

Ohne Bewilligung

Bereits ab dem Nachmittag hatte die Polizei im Bahnhof Personen- und Gepäckkontrollen durchgeführt.

Laut dem Stadtpolizei-Sprecher Franz Märki wurden mehrere Personen festgenommen, von denen einige bereits wieder auf freiem Fuss seien. Die Demonstranten verlangten die Freilassung aller Festgenommenen sowie Straffreiheit für diese.

Ein Bewilligungsgesuch hatten die Aktivisten verschiedener linksautonomer Bewegungen, wie in den Jahren zuvor, nicht eingeholt.

Die Stadtberner Behörden bemühten sich mehrmals, aber vergeblich mit Vertretern des Bündnisses Alle gegen Rechts (BAgeR), das zum Abendspaziergang aufgerufen hatte, in Kontakt zu treten.

Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit

In einem offen Brief liess das Bündnis die Polizeibehörden wissen, dass Antifaschismus keine Bewilligung braucht. BAgeR berief sich auf die Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit, die ein Menschenrecht darstelle: Menschenrechte bedürfen keiner Bewilligung.

(kst/sda)

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