11 000 Menschen fliehen vor Vulkan
publiziert: Mittwoch, 7. Jun 2006 / 16:08 Uhr

Jakarta - Aus Angst vor einem drohenden Ausbruch des seit Wochen brodelnden Vulkans Merapi auf der indonesischen Hauptinsel Java sind in den vergangenen Tagen knapp 11 000 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

1994 waren bei einem Ausbruch des 3000 Meter hohen Vulkans 66 Menschen getötet worden.
1994 waren bei einem Ausbruch des 3000 Meter hohen Vulkans 66 Menschen getötet worden.
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Im Bezirk Magelang hätten rund 3000 Bewohner von Dörfern in der Nähe des Berges ihre Häuser räumen müssen, sagte ein Behördensprecher. Trotz der Gefahr verliessen aber immer wieder Menschen die Notquartiere, um in ihren Ortschaften nach dem Vieh und ihrem Eigentum zu schauen.

Im nur 50 Kilometer vom Vulkan entfernten Erdbebengebiet begannen Helfer mit der Impfung von mehr als 130 000 Mädchen und Jungen gegen die Masern. Vor Gesundheitszentren standen hunderte Mütter mit ihren Kindern an.

Die UNO befürchtet, dass die beengten Lebensbedingungen der Menschen in Zelten zu einer schnellen Ausbreitung der Masern führen könnten. Später ist ausserdem eine Impfkampagne für Tausende von Erwachsene im Katastrophengebiet gegen Wundstarrkrampf geplant.

Finanzielle Hilfe verdreifacht

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Halbmond- Gesellschaften verdreifachte unterdessen ihre Hilfe von 12,8 auf 38 Millionen Franken. Mit dem Geld sollen 325 000 Personen während den kommenden zwölf Monaten unterstützt werden, wie die Organisation in Genf mitteilte.

Der verheerende Erdstoss vom 27. Mai hatte rund 5800 Menschen das Leben gekostet, mehr als 36 000 wurden verletzt. Experten schliessen einen Zusammenhang zwischen dem Beben und der verstärkten Aktivität des Merapi nicht aus. 1994 waren bei einem Ausbruch des 3000 Meter hohen Vulkans 66 Menschen getötet worden.

(bert/sda)

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