12 000 Unterschriften von Gentech-Gegnern gegen Forschungsprojekt
publiziert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 13:09 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 14:18 Uhr

Basel - Gentech-Gegner machen mobil gegen den Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) «sesam» zur psychischen Gesundheit.

Für den «Basler Appell gegen Gentechnologie» und «anthrosana» geht Sesam zu weit, gerade bei Kindern.
Für den «Basler Appell gegen Gentechnologie» und «anthrosana» geht Sesam zu weit, gerade bei Kindern.
Weiterführende Links zur Meldung:

Sesam
Alles über das Sesam-Projekt.
www.sesamswiss.ch/

Am Dienstag haben sie bei der Ethik-Komission beider Basel (EKBB) 12 006 Unterschriften deponiert gegen die Forschung an Kindern. «Sesam» (Swiss Etiological Study of Adjustment and Mental Health) soll durch Beobachten von 3000 Familien während 20 Jahren Erkenntnisse über die psychische Gesundheit gewinnen. «Sesam»-Basis ist die Uni Basel; daneben sind Forschende in Bern, Fribourg, Lausanne und Zürich beteiligt.

Im Fokus stehen insbesondere die Kinder, da viele psychischen Probleme in der Kindheit ihren Ursprung haben. Die Familien sollen laut Angaben der Sesam-Leitung bloss beobachtet werden; interveniert werde nur im Notfall.

Petition

Für den «Basler Appell gegen Gentechnologie» und «anthrosana» geht Sesam zu weit. Die Gruppierungen der EKBB haben eine Petition überreicht mit der Forderung, fremdnützige Forschung an Kindern nicht zu bewilligen. Abgesegnet ist der Projektrahmen; alle Einzelprojekte kommen noch vor die Ethikkommissionen.

Im speziellen kritisiert der Appell in einem Communiqué geplante Erbgutanalysen im frühesten Kindesalter. Solche Forschung sei kaum mit geltendem Schweizer Recht vereinbar. Zudem verheimlichten die sesam-Forschenden Details zu ihren Vorhaben.

(fest/sda)

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