120 Bootsflüchtlinge erreichen Gran Canaria
publiziert: Montag, 1. Jan 2007 / 21:20 Uhr / aktualisiert: Montag, 1. Jan 2007 / 21:38 Uhr

Madrid - Mit Beginn des neuen Jahres sind wieder Bootsflüchtlinge aus Afrika nach Europa gekommen: Erneut haben rund 120 illegale Einwanderer in einem Fischerboot die Küste der spanischen Kanareninsel Gran Canaria erreicht.

Wieder landen Flüchtlinge per Schiff auf den Kanarischen Inseln.
Wieder landen Flüchtlinge per Schiff auf den Kanarischen Inseln.
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Nach Berichten des Radiosenders Cadena Ser starben drei Menschen bei der gefährlichen Überfahrt mitten im Winter. Zwei der Leichen seien über Bord geworfen worden.

Drei Überlebende wurden nach Angaben von Rettungskräften wegen Unterkühlung in ein Spital gebracht. Mehrere andere Flüchtlinge seien nach der Ankunft ambulant versorgt worden.

Im zu Ende gegangenen Jahr erreichte eine Rekordzahl von rund 31 000 illegalen Einwanderer die Küsten Spaniens. Das waren viermal so viele wie im Jahr 2005.

Die Behörden gehen davon aus, dass weitere 6000 die Flucht von Afrika in Richtung Spanien versuchten, aber entweder aufgaben haben oder die Überfahrt in den meist völlig überladenen Booten nicht überlebten.

(smw/sda)

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