13 Verdächtige wegen Insider-Handels an Wall Street
publiziert: Donnerstag, 1. Mrz 2007 / 22:38 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 1. Mrz 2007 / 23:34 Uhr

New York - Die US-Behörden sind offenbar einem gross angelegten Insiderhandel-Netzwerk an der Wall Street auf die Schliche gekommen. Unter den 13 Verdächtigen seien ein Manager von UBS Securities und ein Morgan-Stanley-Anwalt.

Gemäss der Behörde arbeiteten die Beschuldigten mit gestohlenen Informationen von UBS und Morgan Stanley.
Gemäss der Behörde arbeiteten die Beschuldigten mit gestohlenen Informationen von UBS und Morgan Stanley.
Die Beschuldigten hätten mehrere Millionen Dollar illegal in die eigene Tasche gewirtschaftet, gab die Staatsanwaltschaft in New York an. Die US-Börsenaufsicht (SEC) erhob die selben Vorwürfe und startete ein Zivilverfahren.

Gemäss der Behörde arbeiteten die Beschuldigten mit gestohlenen Informationen von UBS und Morgan Stanley. Diese nutzten sie demnach dafür, Handel zu betreiben, bevor Herauf- oder Herabstufungen von Papieren durch UBS-Analysten bekannt oder Firmennachrichten von Morgan-Stanley-Kunden publiziert wurden.

Aus Kreisen verlautete, zwölf der Verdächtigen seien bereits festgenommen worden. Sie sollten aller Voraussicht nach noch am Donnerstag einem Richter vorgeführt werden.

(dl/sda)

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