150 000 Tote seit dem US-Einmarsch im Irak
publiziert: Freitag, 10. Nov 2006 / 13:17 Uhr / aktualisiert: Freitag, 10. Nov 2006 / 18:52 Uhr

Bagdad - Seit dem US-geführten Einmarsch im Irak vor mehr als drei Jahren sind nach Angaben des irakischen Gesundheitsministeriums etwa 150 000 Menschen getötet worden.

US-Operation «Schwärmer» im März 2006.
US-Operation «Schwärmer» im März 2006.
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Die Menschen seien «terroristischen Akten, Kämpfen und Morden» zum Opfer gefallen, sagte ein ranghoher Mitarbeiter des Ministeriums unter Berufung auf jüngste Statistiken. Im Durchschnitt würden täglich bis zu 80 Menschen getötet.

Die Schätzungen über die Opferzahlen im Irak gehen zum Teil weit auseinander. Im Oktober hatte ein Team von Medizinern aus den USA und dem Irak in einer Studie die Zahl der Todesopfer viel höher geschätzt.

Zwischen März 2003 und Juli dieses Jahres kamen ihren Angaben zufolge im Irak mehr als 650 000 Zivilpersonen ums Leben. Die USA, Grossbritannien und die Regierung in Bagdad bezeichneten die Angaben als übertrieben und unglaubwürdig.

Fast 3000 tote US-Soldaten

Auf Seiten der US-Armee stieg die Zahl der im Irak getöteten Soldaten auf 2842. Zwei US-Soldaten seien bei der Explosion einer Bombe in Bagdad getötet worden, teilte die US-Armee am Freitag mit.

Ein dritter Soldat wurde verletzt. Ein Marineinfanterist erlag zudem nach einem Gefecht in der Provinz Anbar seinen Verletzungen. Beide Vorfälle hatten sich am Donnerstag ereignet.

(ht/sda)

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