16 Tote bei Angriff auf Grenzposten in Ägypten
publiziert: Sonntag, 5. Aug 2012 / 23:15 Uhr / aktualisiert: Montag, 6. Aug 2012 / 08:37 Uhr

Kairo - Nach dem Angriff an der ägyptisch-israelischen Grenze ist die Zahl der getöteten ägyptischen Soldaten nach Behördenangaben auf 16 gestiegen. Für das Blutbad machte das ägyptische Staatsfernsehen islamistische Extremisten verantwortlich.

3 Meldungen im Zusammenhang
Die maskierten Täter hatten mit erbeuteten gepanzerten Fahrzeugen einen israelischen Kontrollposten bei Rafah angegriffen, wurden von israelischen Soldaten aber zurückgeschlagen.

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi berief nach dem Angriff eine Krisensitzung mit Militär- und Sicherheitsvertretern ein. In einer Mitteilung übermittelte er den Familien der Getöteten sein Beileid und sagte, die «feige» Tat werde nicht unbeantwortet bleiben. «Diejenigen, die das getan haben, werden teuer bezahlen», hiess es in der Stellungnahme Mursis.

Nach Angaben von Sicherheits- und Rettungskräften hatten sich die Angreifer, die Beduinen-Kleidung trugen, dem Posten in zwei Fahrzeugen genähert und mit automatischen Waffen das Feuer eröffnet. Die Angreifer brachten ein gepanzertes Fahrzeug der Grenzwächter in ihre Gewalt.

Die israelische Armee erklärte kurz darauf, ein gepanzertes Fahrzeug sei bei Karm Abu Salem nach Israel eingedrungen. Es sei von der israelischen Armee daraufhin zerstört worden. Ein zweites Fahrzeug sei an dem Grenzübergang explodiert.

Das israelische Büro zur Terrorbekämpfung hatte am Donnerstag alle israelischen Staatsbürger aufgerufen, den Sinai umgehend zu verlassen, da es Warnungen vor Angriffen auf Israelis gebe.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Al-Arisch - Im Kampf gegen islamistische Extremisten haben ägyptische Truppen am Freitag mit Zustimmung Israels auf ... mehr lesen
Am Sonntag wurden 16 ägyptische Soldaten bei einem Überfall auf einen Grenzposten getötet.
Kairo - Als Reaktion auf die Attacken mutmasslicher militanter Islamisten hat das ägyptische Militär seine Truppen auf ... mehr lesen
Washington - Nur wenige Tage nach dem blutigen Anschlag auf ägyptische Grenzsoldaten sind in der Nacht zum Mittwoch erneut Soldaten auf der Halbinsel Sinai unter Beschuss geraten. Die ägyptischen Streitkräfte setzten daraufhin bei der Verfolgung Kampfflugzeuge gegen die unbekannten Angreifer ein. mehr lesen 
Und...
wieder ein Angriff von Islamisten durch Israel sauber abgewehrt. Weiter so!
Die Aufständischen verlangen Präsident Poroschenko als «gleichrangigen» Gesprächspartner.
Die Aufständischen verlangen ...
Verhandlungen abgesagt  Donezk/Minsk - Begleitet von neuem Blutvergiessen ist ein weiterer Anlauf für Friedensgespräche für die Ostukraine gescheitert. Laut den prorussischen Separatisten sagte die Regierung in Kiew die für Freitag in Minsk geplanten Verhandlungen der Ukraine-Kontaktgruppe kurzfristig ab. 
Heftige Kämpfe im Donbass vor geplantem Krisentreffen Donezk/Minsk - Vor einem geplanten neuen Krisentreffen der Ukraine-Kontaktgruppe dauern die heftigen Kämpfe des ...
Putin bezeichnet ukrainische Armee als «Fremdenlegion der NATO» Moskau/Brüssel - Nach dem Raketenangriff mutmasslicher ... 2
Boko Haram greift nigerianische Grossstadt an Abuja - Die islamistische Terrororganisation Boko Haram hat einen Angriff auf die Millionenstadt Maiduguri ...
Über zivile Opfer gab es zunächst keine Informationen. (Symbolbild)
Boko Haram bekennt sich zu Attacke auf Baga Kano - Die nigerianische Extremistengruppe Boko Haram hat sich zu dem blutigen ...
Titel Forum Teaser
  • jorian aus Dulliken 1551
    Am Thema vorbei! Sie sind jetz also in Berlin. Waren Sie schon im Willy Brandtmuseum ... heute 06:58
  • kubra aus Berlin 3195
    Zu Ihren Fragen werter Jorian - Deutschland hat sich mit dem Embargo selbst in Knie ... gestern 22:40
  • kubra aus Berlin 3195
    Maule halten weile ist es sonste so schwierig, eigene Lüge zu glauben. Die ... gestern 22:22
  • jorian aus Dulliken 1551
    Frieden oder Krieg? Bei einem Krieg, gibt es nur Verlierer! gestern 07:04
  • Augenzeuge aus Gränichen 4
    Keine Demokratie, überal nur Lüge Der Westen täuscht sich nur mit Illusionen von Demokratie. Sie können ... Do, 29.01.15 21:49
  • jorian aus Dulliken 1551
    Spruch 2 Nicht ganz richtig. Deutschland hat sich mit dem Embargo selbst in ... Do, 29.01.15 19:30
  • jorian aus Dulliken 1551
    hahahahah zum xten Da werden Gegendemonstranten bezahlt. Andere Menschen werden ... Do, 29.01.15 19:25
  • Augenzeuge aus Gränichen 4
    Deutschland hat viele Schulden Deutsche haben Schuld, dass es Russland wirtschaftlich noch schwer ... Do, 29.01.15 19:08
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich -4°C -3°C leicht bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Basel -4°C -2°C bedeckt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen -4°C -1°C leicht bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Bern -3°C 1°C bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Luzern -3°C 1°C leicht bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Genf -1°C 2°C bewölkt, wenig Schneefall bedeckt, wenig Schneefall bedeckt, wenig Schneefall bedeckt, wenig Schneefall bedeckt, wenig Schneefall bedeckt, wenig Schneefall
Lugano -1°C 5°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten