Welle der Gewalt
16 Tote in mexikanischer Unruheregion Guerrero
publiziert: Mittwoch, 11. Nov 2015 / 07:48 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 11. Nov 2015 / 09:08 Uhr
Die Unruheprovinz Guerrero im wird erneut von einer Welle der Gewalt erschüttert. (Symbolbild)
Die Unruheprovinz Guerrero im wird erneut von einer Welle der Gewalt erschüttert. (Symbolbild)

Chilpancingo - Die Unruheprovinz Guerrero im Süden Mexikos wird erneut von einer Welle der Gewalt erschüttert. Mindestens 16 Menschen sind dabei bereits gestorben.

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Bei einer Schiesserei in der Ortschaft Chilapa wurden sechs Menschen getötet. Unter den Opfern seien mehrere Verwandte des ehemaligen Sicherheitschefs der Region, sagte der örtliche Staatsanwalt Miguel Ángel Godínez am Dienstag im Fernsehsender Milenio.

Demnach kamen bei dem Anschlag zwei Kinder im Alter von sieben und einem Jahr ums Leben. Erst vor einer Woche war der Sohn von Ex-Polizeichef Silvestre Carreto González getötet worden.

«Wir gehen davon aus, dass die Tat im Zusammenhang mit der Arbeit des ehemaligen Sicherheitschefs steht», sagte Godínez. «Unserer Vermutung nach steckt das organisierte Verbrechen dahinter.»

Die Polizei sucht nun nach Carreto, um seine Aussage aufzunehmen. Der Aufenthaltsort des früheren Polizeichefs ist unbekannt. Am Tatort wurden ein Geländewagen und ein völlig ausgebranntes Auto sichergestellt.

Chilapa Brennpunkt der Gewalt

Chilapa ist ein Brennpunkt der Gewalt. Vor den Regionalwahlen im Juni wurden dort mehrere Menschen verschleppt und der Bürgermeisterkandidat der Regierungspartei PRI erschossen.

Die Gemeinde liegt in einem wichtigen Mohnanbaugebiet für die Opiumproduktion und ist zwischen den Banden «Los Rojos» und «Los Ardillos» heftig umkämpft.

Erst in der Nacht auf Montag waren bei einem Überfall auf eine Hahnenkampfarena in Guerrero zehn Menschen getötet worden. Schwarz gekleidete Männer eröffneten in der Ortschaft Cuajinicuilapa südöstlich des Badeorts Acapulco mit Sturmgewehren das Feuer.

Bürgermeister Constantino García Cisneros bat um zusätzliche Polizisten und Soldaten zum Schutz seiner Gemeinde. Ausserdem rief er die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Er fürchte vor allem Zwischenfälle bei der Beisetzung der Opfer, sagte der Rathauschef der Zeitung «El Universal».

(cam/sda)

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