800'000 Franken für Fastenopferprojekte
160'000 Rosen gegen den Hunger
publiziert: Samstag, 2. Apr 2011 / 19:37 Uhr
An vielen Orten wurden fair produzierte Rosen verkauft.
An vielen Orten wurden fair produzierte Rosen verkauft.

Bern - Prominente und Freiwillige haben am Samstag in verschiedenen Städten fair produzierte Rosen verkauft, um Geld für Projekte im Süden zu sammeln. Dabei geht es um Bodenschätze und Menschenrechte - «des einen Schatz, des andern Leid».

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Aus dem Erlös des Rosenverkaufs wird beispielsweise die Bauernkooperative Shamoja aus der Demokratischen Republik Kongo unterstützt. Ein Bulldozer walzte kurz vor der Ernte und ohne Vorwarnung ihre Mangobäume, Bananenstauden und Gemüsebeete nieder, um Platz für Lagerhallen einer Bergbaufirma zu machen.

Verkauft wurden die Rosen am Samstag in vielen Städten und Dörfern - insgesamt an über 600 Orten. Die Organisatoren Brot für alle, Partner sein und Fastenopfer zeigten sich nach der Aktion beeindruckt von der Solidarität der Menschen in der Schweiz.

Promis unterstützten Freiwillige

Unzählige Freiwillige und Prominente wie Miss Schweiz Kerstin Cook, Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart, der ehemalige Tagesschausprecher Charles Clerc oder die Berner Gemeinderätin Regula Rytz liessen sich für die Aktion einspannen.

Alle Beteiligten hätten sich mit grossem Engagement und viel Charme ins Zeug gelegt, sagte Patricio Frei von Fastenopfer auf Anfrage. In Herisau AR habe gar alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz Rosen für den guten Zweck verkauft.

Erlös von 800'000 Franken

Die Migros stellte die 160'000 Max-Havelaar-Rosen den kirchlichen Nichtregierungsorganisationen gratis zur Verfügung. Verkauft wurden sie für fünf Franken pro Stück, was auf einen Erlös von rund 800'000 Franken schliessen lässt.

Die Rosenaktion ist Teil einer ökumenischen Kampagne von Brot für alle, Partner sein und Fastenopfer. Ziel dieses Jahr ist es, die Bodenschätze in den Mittelpunkt zu rücken, denn deren Ausbeutung verursache einen neuen Kolonialismus, erklären die Nichtregierungsorganisationen in einem gemeinsamen Communiqué.

Leidtragende seien die Menschen in den Ländern, die trotz Rohstoffreichtum unter Armut und Hunger litten.

(bg/sda)

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