160'000 flüchten auf den Philippinen vor Rebellen
publiziert: Dienstag, 12. Aug 2008 / 13:50 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 12. Aug 2008 / 14:16 Uhr

Manila - Nach heftigen Gefechten zwischen muslimischen Rebellen und Regierungstruppen im Süden der Philippinen haben die Aufständischen mit dem Rückzug begonnen.

160'000 Zivilisten sollen auf der Flucht sein. (Archivbild)
160'000 Zivilisten sollen auf der Flucht sein. (Archivbild)
3 Meldungen im Zusammenhang
Nach Angaben der Sicherheitskräfte verliessen die Anhänger der Islamischen Moro-Befreiungsfront (MILF) einige besetzte Dörfer auf der südlichen Insel Mindanao. Auf ihrem Rückzug steckten sie den Angaben zufolge mehrere Gebäude in Brand, darunter eine Kirche.

Drei Menschen seien von Aufständischen getötet worden. Das Militär setzte seine Offensive gegen die Rebellen unterdessen mit Luftangriffen fort. Bei den Gefechten wurden nach Armeeangaben mindestens 27 Rebellen und ein Soldat getötet.

Erste Hilfsflüge gestartet

Inzwischen sind den Angaben zufolge fast 160'000 Zivilisten auf der Flucht. Die Regierung richtete 43 Flüchtlingslager ein, in denen die Menschen aus der umkämpften Provinz Cotabato mit Wasser und Lebensmitteln versorgt werden.

Das UNO-Welternährungsprogramm (WFP) startete erste Hilfsflüge in die Region und äusserte sich besorgt über die wachsende Zahl der Flüchtlinge. Unter ihnen seien viele Frauen und Kinder.

Die Kämpfe hatten in der vergangenen Woche begonnen, nachdem das Oberste Gericht des Landes die geplante Erweiterung des von Muslimen besiedelten Gebietes gestoppt hatte.

(tri/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Manila - Der Süden der Philippinen könnte endlich zur Ruhe kommen: Die Regierung in Manila und die grösste Gruppe der ... mehr lesen
Präsident der Philippinen, Benigno Aquino III.
Bundespräsident Couchepin traf mit weiteren Ministern zusammen.
Manila - Bundespräsident Pascal Couchepin hat auf den Philippinen seine über ... mehr lesen
Manila - Im Süden der Philippinen sind nach Kämpfen zwischen muslimischen Rebellen und Regierungstruppen fast 130'000 ... mehr lesen
Im Süden der Philippinen kämpfen muslimische Rebellen und Regierungstruppen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 19
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen  1
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. Die Stadt Wil wurde von Pro Infirmis Schweiz als Pilotgemeinde ausgewählt. Bereits wurden 100 Objekte erfasst. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 9°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Nebel
Basel 10°C 21°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 10°C 18°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Bern 9°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Nebel
Luzern 11°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Nebel
Genf 11°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 16°C 20°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten