Dank medialem Druck
17 der 18 misshandelten Hunde sind gerettet
publiziert: Dienstag, 25. Mrz 2014 / 13:28 Uhr
Rumänische Behörde gibt Hunde zurück.
Rumänische Behörde gibt Hunde zurück.

Zürich/Bukarest - Gestern Nachmittag haben Verwaltungsangestellte des Tierheims von Bragadiru in der Nähe von Bukarest der internationalen Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» 17 der 18 von der Veterinär-Aufsichtsbehörde ASPA misshandelten und gestohlenen Hunde zurückgegeben.

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Mehrere Mitglieder der Organisation hatten in Begleitung von Medien stundenlang vor dem Tierheim ausgeharrt und die Tiere zurückgefordert.

Die Hunde sind sehr verängstigt, und manche weisen am Körper Spuren roher Gewalt auf. Eine Hündin wird vermisst. Auch die meisten anderen Hunde des zerstörten Tierheims, auf dem sich die Tierklinik befindet, wurden zurückgegeben. Acht Hunde starben in Folge der brutalen Methoden der Hundefänger.

Grosse Erleichterung

«Wir sind erleichtert, dass wir 17 unserer Hunde retten konnten», betont Gabriel Paun, Kampagnendirektor bei «Vier Pfoten». «Dank des medialen Drucks musste die ASPA uns die Hunde zurückgeben. Aber wer weiss, wie viele andere Hunde sie irgendwo im Verborgenen misshandeln und töten.»

Letzten Freitag hatten mehrere Hundefänger der ASPA etwa 75 Hunde aus der Tierklinik und einem Tierheim im 6. Bezirk von Bukarest misshandelt, illegal entwendet und zum städtischen Tierheim von Bragadiru gebracht. «Vier Pfoten» hatte daraufhin bei der Polizei Anzeige gegen die ASPA erstattet.

Das «Vier Pfoten»-Team brachte neun der 17 Hunde zum Partnertierheim Speranta in Bukarest. Die anderen acht Hunde, die vor kurzem von Tierärzten der Organisation kastriert wurden und deshalb in ihrer Obhut waren, wurden zu ihren Besitzern zurückgebracht. «Wir mussten dieselben Hunde zweimal retten», sagt Gabriel Paun. «Einmal, weil sie unter schlimmsten Bedingungen auf der Strasse leben mussten und auch noch von Kriminellen misshandelt wurden. Und ein zweites Mal, weil sie uns von der Behörde brutal entrissen wurden. Unglaublich, welche Qualen sie in ihrem kurzen Leben ertragen mussten. Wir hoffen, dass die neun Hunde im Tierheim Speranta bald von lieben Menschen adoptiert werden.»

Alle Hunde sind kastriert, gechippt und geimpft und können adoptiert werden, sobald sie von den Misshandlungen komplett genesen sind.

(li/Vier Pfoten)

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