Erneuter Appell an die EU
1700 Flüchtlinge strandeten seit Sonntag auf Lampedusa
publiziert: Dienstag, 8. Mrz 2011 / 13:44 Uhr
Der Flüchtlingsstrom nach Lampedusa reisst momentan nicht ab.
Der Flüchtlingsstrom nach Lampedusa reisst momentan nicht ab.

Rom - Angesichts der dramatischen Lage in Nordafrika haben in der Nacht auf Dienstag rund 400 Flüchtlinge Lampedusa und die 42 Kilometer entfernte nordöstlichen Nachbarinsel Linosa erreicht.

5 Meldungen im Zusammenhang
Nachdem am Dienstagabend 224 nordafrikanische Migranten in Sicherheit gebracht wurden, landeten trotz rauer See weitere drei Boote auf Lampedusa. An Bord des letzten Bootes befanden sich 83 Flüchtlinge.

Insgesamt 24 Boote, die von der tunesischen Küste abgefahren waren, erreichten in den letzten zwei Tagen Lampedusa und Linosa. Insgesamt 1700 Menschen landeten seit Sonntag auf Lampedusa.

Luftbrücke einrichten

Auf Lampedusa traf der Sonderkommissar Giuseppe Caruso ein, der von der Regierung Berlusconi mit der Bewältigung des Flüchtlingsnotstands beauftragt wurde. Er plant ein Treffen mit dem Bürgermeister Lampedusas Bernardino De Rubeis und mit den Sicherheitskräften auf der Insel.

Caruso will eine Luftbrücke wiederaufnehmen, um Flüchtlinge auch in anderen Auffanglagern unterzubringen. Einige Maschinen sollten am Dienstag Flüchtlinge nach Crotone in Kalabrien fliegen, weitere sollen an Bord einer Fähre Richtung Sizilien einsteigen.

Erneuter Appell an die EU

Angesichts der dramatischen Lage schlug Italiens Innenminister Roberto Maroni am Montag Alarm. «Wir können dieser Flüchtlingswelle allein nicht Stand halten. Die EU muss uns stärker unterstützen. Die Massenlandungen dieser Stunden bezeugen, dass der Alarm, den wir in den vergangenen Tagen geschlagen haben, nicht unbegründet war», sagte Maroni.

Ende Februar war der Flüchtlingsstrom von Tunesien nach Italien wegen schlechten Wetters vorübergehend abgerissen. Zuvor hatten rund 6000 Bootsflüchtlinge die Mittelmeerinsel erreicht.

Viele sahen auch nach dem Umsturz von Tunesiens Präsident Zine al-Abidine Ben Ali keine Zukunft in ihrer Heimat. Rom bat wegen der vielen Menschen die EU um Hilfe. Inzwischen bekommen die italienischen Behörden Unterstützung von der EU-Grenzschutzagentur Frontex.

(bg/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 4 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Flüchtlingsstrom: Migranten treffen auf Lampedusa ein.
Rom - Seit Beginn der Unruhen in ... mehr lesen 5
Rom - Angesichts der Lage in ... mehr lesen 2
Bootsflüchtlinge vor Lampedusa.
Bei einer Aussetzung würden die Flüchtlinge gleichmässig auf die Länder verteilt.
Bern - Eine Schweizer Delegation ... mehr lesen 1
Italien braucht sich
da langfristig ohnehin keine Sorgen machen da die angeblichen "Flüchtlinge" nach D, A in die CH oder besonders nach F wollen und auch gehen werden, unabhängig von irgend welchen Einreisevorschriften und Rückkehrhilfen. Sarkosy in F wird die Sache sicher meistern. Bei D, A und CH allerdings sollte man da besser keine grosse Hoffnungen haben es laufe ohne erheblich negative Nebenwirkungen für die Einheimischen ab. In D, A und CH wurden in der Vergangenheit zulange zuviele Fehler begangen und Besserung ist bis heute in dieser nicht in Sicht.
Andre Blatmann
Herr Blattman wurde abgesetzt weil er dieses Szenario in Betracht zog!

Warum muss Europa für die Familienpolitik der Nordafrikaner geradestehen!

Ich kann auch nicht 10 Kinder auf die Welt stellen wenn ich nur für 5 zu essen habe.

Aussagen von Muslimen mit denen ich zusammarbeite. "Tod den Homosexuellen!" "Frauen ohne Kopftuch sind Schlampen und selbst schuld wenn sie vergewaltigt werden!" "Frauen die aussereheliche Geschlechtsverkehr haben sind Huren!"

Die Aussagen kommen von 2. Generationmuslimen.

Trüffelpilze die ja von Hunden und von Schweinen gesucht werden sind Haram. Schafe die von Hunden bewacht werden sind dagegen Halal.

Da in unserem Haushalt ein Hund wohnt bin ich wahrscheinlich auch Haram.
Betrug?
Aus dem geringen Frauenanteil schliessen Sie automatisch, dass hier ein Betrug der Asylindustrie aufgeflogen sei.

Fakten, die tatsächlich Ihre Behauptung belegen würden, nennen Sie jedoch keine und alternative Gründe erwägen Sie nicht einmal.

.... bin somit so schlau als wie zuvor.
Bertrug aufgeflogen
Was für Flüchtlinge? Frauen und Kinder? Fehlanzeige, keine Frauen und Kinder dabei bei dem jetztigem Migrantenstrom richtung Italien. Die Frauen und Kinder sind anscheinend zurück geblieben um die Länder nach den Unruhen wieder aufzubeuen. Wahr wohl nichts mit den "armen Verfolgten", wie schon seit nahezu 30Jahren. Ist nun offenbar aufgeflogen der jahrzehnte lange Betrug der "Asylindustrie!" und der Politik.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in der EU.
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in ...
Befürworter holen auf  London - Die Gegner eines Verbleibs Grossbritanniens in der EU holen einer neue Umfrage zufolge auf. In einer am Montag vorab verbreiteten Erhebung für den «Daily Telegraph» behaupten die Befürworter eines Verbleibs in der EU mit 51 gegen 46 Prozent zwar eine Mehrheit. mehr lesen 
Deutschland - Die Linke  Magdeburg - Ein unbekannter Mann hat die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht auf dem Parteitag in Magdeburg mit einer Schokoladentorte beworfen. Zu der Aktion bekannte sich ... mehr lesen
Riexingers Rede wie auch der Parteitag wurden nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt.
G7-Gipfel in Japan  Ise-Shima - Die G7-Staaten haben die Flüchtlingskrise als «globale Herausforderung» anerkannt und weltweites Wirtschaftswachstum als «dringende ... mehr lesen  1
Keine Zusagen in Flüchtlingskrise  Ise-Shima - Kompromiss in Wirtschaftsfragen, Enttäuschung in der Flüchtlingskrise und Streit mit China. Der erste Tag des G7-Gipfels in Japan brachte gemischte Ergebnisse. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 7°C 13°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen freundlich
Basel 9°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen freundlich
St. Gallen 6°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass freundlich
Bern 7°C 13°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen recht sonnig
Luzern 7°C 13°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen freundlich
Genf 8°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Lugano 7°C 16°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten