Vermögen
18 Millionen mehr Millionäre in den nächsten fünf Jahren
publiziert: Dienstag, 14. Okt 2014 / 12:00 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 14. Okt 2014 / 12:52 Uhr
Die Vermögen der privaten Haushalte sind zwischen Mitte 2013 und Mitte 2014 um 8,3 Prozent auf 263 Billionen US-Dollar (250,7 Billionen Franken) angewachsen. (Symbolbild)
Die Vermögen der privaten Haushalte sind zwischen Mitte 2013 und Mitte 2014 um 8,3 Prozent auf 263 Billionen US-Dollar (250,7 Billionen Franken) angewachsen. (Symbolbild)

Zürich - Weltweit gibt es derzeit knapp 35 Millionen Millionäre. Die Grossbank Credit Suisse (CS) geht in einer Studie davon aus, dass sich die Zahl der Dollar-Millionäre und -Millionärinnen in den nächsten fünf Jahren weltweit auf 53 Millionen erhöhen wird.

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Grosse Vermögen anhäufen werden Private vor allem in Schwellenländern, wie es im am Dienstag veröffentlichten «Global Wealth Report 2014» der CS heisst. In den USA dürften 2019 19,7 Millionäre leben, gegenüber 14,2 Millionen heute. In China sollen es knapp doppelt so viele sein wie heute, nämlich rund 2,3 Millionen.

Am meisten Superreiche in den USA

In Brasilien rechnet die Studie mit einer Zunahme um 47 Prozent auf 332'000 Millionäre, in Indien mit einem Anstieg um 61 Prozent auf 294'000. In ganz Nordamerika werden in fünf Jahren 21,2 Millionen Millionäre und Millionärinnen leben, in Europa rund 19 Millionen.

Untersucht hat die CS auch, wo die Allerreichsten leben: In diese Kategorie fallen jene weltweit 128'220 Personen, die über Vermögen von über 50 Millionen US-Dollar (47,6 Millionen Franken) verfügen. In den USA leben 62'858 Menschen mit derart viel Geld, in China 7631, in Deutschland 5548 und in der Schweiz 2434. In China gibt es heute so viele Superreiche wie 2001 in ganz Europa.

Die Vermögen der privaten Haushalte sind zwischen Mitte 2013 und Mitte 2014 um 8,3 Prozent auf 263 Billionen US-Dollar (250,7 Billionen Franken) angewachsen, trotz schwieriger Wirtschaftslage, wie es im Report weiter heisst. Das sind 20 Prozent mehr als der Höchststand von vor der weltweiten Finanzkrise und 39 Prozent mehr als im Krisenjahr 2008.

In Grossbritannien, Südkorea und Dänemark wuchsen die privaten Vermögen prozentual am stärksten. Die grössten Verluste verzeichneten die Ukraine, Argentinien und Indonesien. Gemäss der Studie wird erwartet, dass die Summe der privaten Vermögen bis 2019 nominal um 40 Prozent auf 369 Billionen US-Dollar (351,8 Billionen Franken) zunehmen wird.

Grösste Vermögen pro erwachsene Person

Einen Spitzenplatz belegt die Schweiz: Pro erwachsene Person beträgt das Vermögen im Mittel 581'000 US-Dollar, so viel wie nirgendwo sonst. Dahinter folgt mit 431'000 US-Dollar Australien. Hohe Vermögen haben auch Norwegen, den USA, Schweden, Frankreich, Belgien, Dänemark, Grossbritannien und Singapur.

Dass die Schweizer Vermögen in den Jahren 2000 bis 2014 stark gewachsen sind, liegt allerdings weniger am Sparen als daran, dass der Franken gegenüber dem US-Dollar stark aufgewertet worden ist. Allerdings ist in der Schweiz im Vergleich der Industrieländer die Vermögensungleichheit am grössten.

Zu den privaten Vermögen wurden in der Studie nicht nur der Sparstrumpf gezählt, sondern auch Sachwerte, beispielsweise Immobilien.

(flok/sda)

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