18 Millionen neue Millionäre in den nächsten fünf Jahren
publiziert: Mittwoch, 10. Okt 2012 / 15:05 Uhr
Die Zahl der reichen Menschen steigt stetig.
Die Zahl der reichen Menschen steigt stetig.

Zürich - Die Credit Suisse (CS) geht davon aus, dass die Zahl der Millionäre auf der Welt in den nächsten Jahren um 18 Mio. auf 46 Mio. Menschen steigt. Wie nicht anders zu erwarten, wird es vor allem in den Schwellenländern deutlich mehr Reiche geben.

8 Meldungen im Zusammenhang
Schwerreich sind laut der CS auf dem Planeten derzeit aber nur 84'500 Personen. Sie verfügen über Vermögen von über 50 Mio. Dollar. Knapp die Hälfte dieser Multimillionäre leben laut dem am Mittwoch präsentierten Global Wealth Report der Grossbank immer noch in Nordamerika.

Die Schweiz zählt 3050 dieser so genannten «Ultra High Net Worth Individuals» (UHNWI) und folgt in der Weltrangliste nach den USA, China, Deutschland, Japan und Grossbritannien an sechster Stelle. Bei den privaten Durchschnittsvermögen ist die Schweiz aber an erster Stelle.

Mit 468'186 Dollar auf dem Konto sind die Schweizer unerreicht vermögend, zumindest im Schnitt. Die zweitplatzierten Australier besitzen pro Kopf 354'986 Dollar. Die Schweden auf Platz zehn haben mit 237'297 Dollar gerade einmal halb so viel auf ihren Konten wie die Schweizer.

Die global unsichere Lage der Wirtschaft hat aber insgesamt schlechte Auswirkungen auf die privaten Besitztümer. Die Rezession in einigen Staaten, der allgemeine Rückgang der Aktienkurse und die verhaltende Lage an den Immobilienmärkten vieler Ländern machen es vermögenden Menschen schwer.

Dazu kommt die Eurokrise. In Dollar gerechnet sank der Wert der weltweiten Privatvermögen laut CS zwischen Mitte 2011 und Mitte 2012 um 5,2 Prozent auf 223 Billionen Dollar. In Europa sanken die Vermögen um 10,9 Billionen Dollar, in Asien um 1,4 Billionen Dollar. In Nordamerika wuchsen sie hingegen um 882 Mrd. Dollar.

(laz/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Weltweit gibt es derzeit knapp 35 Millionen Millionäre. Die Grossbank Credit Suisse (CS) geht in einer Studie davon aus, ... mehr lesen
Die Vermögen der privaten Haushalte sind zwischen Mitte 2013 und Mitte 2014 um 8,3 Prozent auf 263 Billionen US-Dollar (250,7 Billionen Franken) angewachsen. (Symbolbild)
Vor allen Dingen in CHina wird viel Geld gemacht. Bild: Pudong, Finanz-Zentrum von Shanghai.
New York - Die Reichtümer der Welt werden neu verteilt: Nach einer Studie wird der ... mehr lesen
Genf - Wohlhabende Schweizerinnen und Schweizer sind grösstenteils durch Erbschaften und Ersparnisse zu ihrem ... mehr lesen
In der Schweiz dauert es etwas länger für den Vermögensaufbau.
Zürich - Vor allem dank des Aufschwungs in den Schwellenländern ist die Zahl der Dollar-Millionäre weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr verfügten weltweit 11 Millionen Menschen über ein Vermögen von mindestens 1 Mio. Dollar. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Wien - Die Schuldenkrisen vieler Länder täuschen über den eigentlichen Reichtum vieler Staaten, die stetige Zunahme von ... mehr lesen
In der Schweiz besitzt das eine Prozent an Reichen so viel wie die übrigen 99 Prozent der Bevölkerung.
Die Ungleichheit in der Reichtumsverteilung ist enorm.
Bern - Die Schweiz hat die höchste ... mehr lesen
Rom - Im krisengeschüttelten Italien wächst die soziale Kluft zwischen Reichen und Armen. Die zehn reichsten Italiener besitzen so ... mehr lesen
Zehn reichste Italiener besitzen so viel wie drei Millionen Arme.
Der Protestmarsch in Toulouse verlief am Vormittag zunächst friedlich.
Der Protestmarsch in Toulouse verlief am ...
Frankreich  Toulouse - Nach dem Tod des Umweltaktivisten Rémi Fraisse bei Protesten gegen einen Staudamm in Frankreich haben in rund 20 Städten des Landes hunderte Menschen gegen Polizeigewalt demonstriert. In Toulouse und in Nantes kam es zu Zusammenstössen mit der Polizei. 
Frankreich: Proteste arten in Gewalt aus Nantes - Eine Woche nach dem Tod eines jungen Demonstranten in Frankreich haben sich hunderte Menschen in ...
In Toulouse wurde bei Zusammenstössen mit der Polizei ein Beamter leicht verletzt. (Symbolbild)
Wahlforschung im Kanton Luzern  Ebikon LU - Wer bei nationalen Abstimmungen das Ergebnis vorhersagen will, muss auf die ...
Ebikon ist auch an der Fasnacht politisch aktiv. (Bild: Umzug 2013)
Ungeliebt beim Gemüsefachmann U.M.: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte
Andreas Kyriacou Ein gewisser U.M. aus dem zu Hinwil gehörenden Weiler Wernetshausen möchte, dass die Schweiz die Europäische ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Die Musen sterben! Es wäre ja eine schöne Sache, wenn alle Waren der Welt überall frei ... Sa, 22.11.14 20:28
  • LinusLuchs aus Basel 48
    Demokratie im Niedergang? Ihre Überlegungen finde ich absolut plausibel und sehr spannend, ... Sa, 22.11.14 11:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Kapitalismus im Niedergang? Ich möchte mich mal nur auf den Schluss ihres Beitrages konzentrieren, ... Fr, 21.11.14 18:36
  • LinusLuchs aus Basel 48
    Inquisition Reloaded Das Festhalten am Bekannten, Bewährten und damit am Sicheren, ... Fr, 21.11.14 13:45
  • jorian aus Dulliken 1521
    Die verdammten Fakten Warum heisst Grönland Grönland? Warum kann man in Schottland keinen ... Fr, 21.11.14 04:03
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Ideologische Scheuklappen? Sie haben wohl Recht, LinusLuchs, wenn Sie bezüglich der Aussage "„Dass ... Do, 20.11.14 18:34
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Das kann ich aus meinem Berufsleben unbedingt bestätigen. Mitarbeiter im Verkauf und den ... Do, 20.11.14 00:51
  • LinusLuchs aus Basel 48
    Neoliberalismus keine Ideologie? Patrik Etschmayer war bei diesem Satz wohl einen Moment etwas ... Mi, 19.11.14 13:18
Christian Schaffner ist Executive Director vom Energy Science Center (ESC) an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Chancen und Risiken im Energiesektor Mit der Energiestrategie 2050 will der Bund das ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 7°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 2°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 5°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 3°C 10°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 4°C 9°C nebelig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 7°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 5°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten