180 Schweizer Beiträge für Eurovisions-Contest in Malmö eingereicht
publiziert: Montag, 8. Okt 2012 / 11:05 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 24. Okt 2012 / 08:44 Uhr

Zürich - Nach einem zögerlichen Start sind beim Schweizer Fernsehen doch noch zahlreiche Beiträge für die Eurovisions-Teilnahme in Malmö eingegangen: Rund 180 Sängerinnen, Sänger und Bands haben bis am Montagmorgen ihren Beitrag auf die ESC-Plattform hochgeladen.

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Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) musste die Anmeldefrist allerdings um eine Woche verlängern, um auf diese Zahl zu kommen. «Obwohl es anfänglich nicht so aussah, erreichen wir nun fast den Stand des letzten Jahres», sagte Sven Sarbach, Bereichsleiter Show und Events, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Dies sei positiv und zeige, dass die Teilnahme am ESC nach wie vor viele Leute interessiere. Unter den Kandidierenden, die um den Schweizer Startplatz in Malmö kämpfen, sind jedoch kaum erfolgreiche Künstler. Nach den Niederlagen der vergangenen Jahre lassen etablierte heimische Sängerinnen und Sänger offensichtlich die Finger vom Gesangswettbewerb.

Keine Angst vor der schwierigen Aufgabe hat hingegen die 88-jährige Schlagersängerin Lys Assia («O mein Papa»). Nachdem sie vergangenes Jahr bereits in der Schweizer Qualifikation ausschied, versucht sie es nun mit der Unterstützung der Berner HipHopper New Jack. Zusammen geben sie «All In Your Head» zum Besten.

Mehrere Casting-Show-Kandidaten

Eine weitere prominente Kandidatin ist Maya Wirz (50), Gewinnerin von «Die grössten Schweizer Talente» 2011. Die ehemalige Bus-Fahrerin, um die es seit ihrem Castingshow-Sieg eher ruhig wurde, will mit der Ballade «Miracle of Love» an den Start.

Lange nichts gehört hat die Öffentlichkeit auch von Leo Ritzmann, dem 23-jährigen Sieger der deutschen Casting-Show «Popstars» im Jahr 2009. Mit der Pop-Ballade «Make Love Last» versucht es der Zürcher Oberländer nun an der Vorausscheidung für den ESC.

Neben Ritzmann probieren auch Jesse Ritch, Drittplatzierter bei «Deutschland sucht den Superstar», und Julia Star ihr Glück. Letztere schaffte es bei «Die grössten Schweizer Talente» bis ins Finale und war auch bei Dieter Bohlens «Supertalent» dabei.

Für das Schweizer Fernsehen ist es kein Problem, dass ausser Lys Assia keine gestandenen Musiker mitmachen. Es solle eine Plattform sein für «Sängerinnen und Sänger, die bisher einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt waren».

SRF: «Jux-Beiträge gehören dazu»

Die Stilrichtungen, der eingereichten Beiträge seien sehr breit und es habe viele gut produzierte Songs darunter. «Natürlich gibt es auch in diesem Jahr einige Jux-Beiträge. Das gehört zu einer solchen Ausscheidung dazu», sagte Sarbach weiter.

Zwar kein Jux, aber doch reichlich skurril ist die Teilnahme der Heilsarmee, die bis jetzt für die meisten Schlagzeilen sorgte. Die Musikerinnen und Musiker sind zwischen 20 und 94 Jahre alt und wurden in einem internen Casting entdeckt. Die Hilfsorganisation kämpft mit dem Titel «You and me» um den Startplatz.

Das Schweizer Fernsehen wird bei den eingereichten Beiträgen nun prüfen, ob sie das Reglement erfüllen - also etwa nicht bereits veröffentlicht wurden - und sie ab Mitte Oktober für die Internetabstimmung freigeben. Parallel dazu gibt eine Fachjury ihre Meinung ab, die zu 50 Prozent zählt.

Wer in dieser Jury sitzt, will das SRF allerdings nicht bekannt geben. Es handle sich um Branchenkenner. Die neun Besten können ihren Beitrag am 15. Dezember an der Entscheidungsshow in Kreuzlingen TG präsentieren. Wer im Namen der Schweiz vor einem Millionenpublikum auftreten darf, entscheiden dann die Zuschauer mit ihrem Anruf.

(laz/sda)

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diesen Eurovision-Contest nicht begriffen, meine ich, dass ein Song/SängerIn oder Band/Chor nur dann teilnehmen darf, wenn so ein Beitrag, schon beim ersten Mal Hören (!) sofort unter die Haut geht und auch imstande ist Emotionen zu wecken!

Gerade dieses Wow-Gefühl hat meist immer dann gefehlt, wenn auch die vielen anderen Zuhörer "es" gleich erfahren hatten. Die Resultate der vergangnen Jahre sprechen eine klare Sprache!

Ich meine, wenn halt KEINE brauchbaren Songs/Beiträge vorhanden sind, dann müsste halt einfach auf einen Beitrag der Schweiz verzichtet werden - unbedingt!
UNGLAUBLICH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wenn ich an diesen beiden Gruppen zu schauen, Heilsarmee mit dieser Hüte, Uniform, Bass und Posaune, dann ist die Gruppe mit Anthony Bighead Kleidung als Fassnacht/Karneval, Ich muss lachen und frage mich, diese würde die Schweiz beim Eurovision Song Contest vertreten, so lächerlich? Ich glauben meinen Augen nicht. Ich bin halb Schweizer und halb Italiener, so dass die Schweizer Hälfte macht mich schämen!
ES GIBT NUR EIN GUT SONG!!!
VOGLIA DI VIVERE, einen einzigartigen Song. Das geistige Gegenstand dieser Song, sowohl Text und auch die Musik, ich befindet diese Lied zwischen gestern und heute. Ich denke, die Componista von diesem Song lebten Erfahrungen kompositorischen um diese zu erhalten. Ich muss sagen, sehr gut. Wie gesagt habe, ist der Song zwischen gestern und heute, ist für mich nicht nur ideal für Kreuzlingen gewaehlt, sondern auch fuer Eurovision Song Contest in Schweden. Ich bin von Mailand Schreiben und dieses Lied hier für zwei Monate, die immer von allen gehört wird. Ich hoffe, Ilary speziell für die Sängerin, die es verdient. Sehr schöne Stimme und vor allem seine Präsentation, für mich, ich würde die vollen 12 Punkte und nicht ein weniger. Die besten Wünsche und viel Erfolg, von Mailand.
Warum?
Also als grosser Fan des ESC stimme ich gar nicht überein.

Seien wir doch ehrlich, wer war in den letzten 10 Jahren wirklich gut von den Schweizer Beiträgen.
Genau einer, die estnische Band Vanilla Ninja, die dann prompt auf Platz 8 kam in Finale.
Alle anderen haben entweder grauenhaft gesungen (Lovebugs, Piero), waren grottenschlecht durch und durch (DJ Bobo), waren zwar gut aber total übermotiviert (Michael von der Heide) oder todlangweilig (Francin Jordi, Paolo Menguzzi, Six4One, Rosselini) etc.

Probieren muss man es immer, und dabei sein macht schon Spass genug. Und wenn Länder wie Deutschland und Schweden wieder gewinnen können, könnten wir das auch.
Selbst Kleinländer wie Malta oder Island (die ja auch keine "Freunde" haben) sind in den letzten Jahren immer wieder dem Sieg nahegewesen.
Verzicht wäre das Beste
Ob eine Eignung für diesen Wettbewerb besteht, kann man hier im Fall von Maya Wirz nachlesen: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Wirz-Auftritt-hat-einen-e.... Ob die andern Kandidaten ’qualifiziert’ sind, wird sich weisen. Beim Jungtalent Lys Assia habe ich so meine Zweifel.

Am besten wäre doch, unser Land würde keine Vertreter mehr an diesen Wettbewerb entsenden. Da bliebe uns die Blamage erspart, welche uns in den vergangenen Jahren zuteil wurde.
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