2/3 der Armee-Taschenmunition eingezogen
publiziert: Donnerstag, 8. Jan 2009 / 17:19 Uhr

Bern - Innert eines Jahres hat die Schweizer Armee 165'600 Dosen mit Taschenmunition eingezogen, was fast zwei Dritteln der im Umlauf befindlichen Munition entspricht. Die Einzugsaktion wird Ende dieses Jahres planmässig abgeschlossen.

Die Taschenmunition muss bis spätestens Ende 2009 abgegeben werden.
Die Taschenmunition muss bis spätestens Ende 2009 abgegeben werden.
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Bis Ende 2008 kamen laut Mitteilung des Verteidigungsdepartements (VBS) 64 Prozent der insgesamt 257'000 Dosen Taschenmunition in die Logistikcenter der Armee zurück. 680 Dosen oder 0,3 Prozent wurden als verloren gemeldet, 36 Verluste in Polizeirapporten registriert.

Noch bis Ende 2009 können die Armeeangehörigen die Taschenmunition während des Militärdienstes oder ausserdienstlich in einer der 26 Retablierungsstellen der Logistikbasis der Armee abgeben.

Für Schiessausbildung

Die eingezogene Taschenmunition wird in den Schulen und Kursen der Armee für die ordentliche Schiessausbildung verwendet.

Unter dem Eindruck von Tötungsdelikten und Suiziden mit Armeewaffen hatte das Parlament den Bundesrat in der Herbstsession 2007 beauftragt, die zuhause gelagerte Taschenmunition einzuziehen.

In einem ersten Schritt stoppte die Armeeführung daraufhin im Oktober 2007 die Abgabe der Munition.

Gestohlene Muition

Im Januar 2008 erging an alle Angehörigen der Armee der Befehl, die Taschenmunition bis spätestens Ende 2009 abzugeben. Die gleichzeitig offerierte Möglichkeit, auch versehentlich oder vorsätzlich entwendete Armeemunition zurückzugeben, wurde nur selten genutzt. 2010 wird entschieden, wie mit der ausstehenden Taschenmunition verfahren wird.

(sl/sda)

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