20 000 bosnische Muslime gedenken des Massakers von Srebrenica
publiziert: Sonntag, 11. Jul 2004 / 16:22 Uhr

Sarajevo - Über 20 000 bosnische Muslime haben nahe der Stadt Srebrenica des Massakers an ihren Landsleuten durch serbische Soldaten gedacht. Anlässlich des neunten Jahrestages wurden in der Gedenkstätte Potocari 338 der bis zu 8000 Opfer beerdigt.

Srebrenica in Bosnien.
Srebrenica in Bosnien.
Obwohl dieses schwerste Kriegsverbrechen seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa nicht vergessen werden dürfe, müssten die Muslime, Serben und Kroaten doch die Vergangenheit hinter sich lassen und eine gemeinsame Zukunft aufbauen, erklärte der bosnische Präsident Suleiman Tihic.

Wir müssen die Verantwortung für das Kriegsverbrechen individualisieren, um die Serben von einer Kollektivschuld zu befreien, sagte Tihic weiter.

Der Präsident der bosnisch-serbischen Teilrepublik, Dragan Cavic, nahm derweil an der Vereidigung des serbischen Präsidenten Boris Tadic in Belgrad teil. Viele Moslems in Bosnien werteten seine Abwesenheit in Potocari als Beleidigung.

Cavic hatte als erster serbischer Führer die Veranwortung seines Volkes anerkannt und das Ereignis im vergangenen Monat als dunkles Kapitel in der Geschichte der Serben bezeichnet.

Die beiden mutmasslichen Hauptverantwortlichen für das Srebrenica-Massaker, der frühere Serbenführer Radovan Karadzic und sein Militärchef Ratko Mladic, sind seit dem Ende des Bürgerkrieges (1992-1995) untergetaucht.

(bert/sda)

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