1'470 Personen nicht mehr gewählt
20'415 Beamte bis 2002 wiedergewählt
publiziert: Donnerstag, 15. Mrz 2001 / 10:01 Uhr

Bern - 20'415 Bedienstete des Bundes sind Ende 2000 als Beamte wiedergewählt worden. 1470 Personen wurden nicht mehr gewählt oder in ein verändertes Anstellungsverhältnis überführt. Die Wahl gilt voraussichtlich bis Januar 2002.

Am 1. Januar 2002 soll das Bundespersonalgesetz das Beamtengesetz ablösen. Wie das Eidgenössische Finanzdepartement am Donnerstag mitteilte, ging die vierjährige Amtdauer der Beamtinnen und Beamten am 31. Dezember zu Ende, weshalb sie wiedergewählt werden mussten. Der Bundesrat hatte bereits am 3. Mai 2000 die entsprechende Wahlverordnung genehmigt.

Jene Staatsdiener, deren Dienstverhältnis unverändert blieb, wurden stillschweigend wiedergewählt. Ein Wahlverfahren wurde für diejenigen nötig, deren Dienstverhältnis aufgelöst, verändert oder während der neuen Amtsdauer verändert wird. Im September 2000 arbeiteten 21 885 Beamtinnen und Beamte beim Bund. Damit beträgt ihr Anteil an der Gesamtzahl der bei der Eidgenossenschaft beschäftigten Leute 47,7 Prozent. Insgesamt stehen 45 892 Personen im Staatsdienst. Jahrzehntelang bewegte sich der Beamtenanteil zwischen 64 und 70 Prozent. Mit der Reorganisation der Verwaltung begann der Anteil zu sinken.

Von den 1470 Personen, die einem Wiederwahlverfahren unterzogen wurden, einigten sich 1295 einvernehmlich über die neuen Anstellungsverhältnisse. Mit 175 Beamten und Beamtinnen wurde keine Einigung erzielt. Wie das EFD mitteilte, zeigt der geringe Anteil der nicht einvernehmlich vereinbarten Übereinkommen, dass der Vertragsgedanke in der Bundesverwaltung Fuss fasst.

(sda)

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