'20. Juli war ein Beitrag zur Freiheit in Europa'
publiziert: Dienstag, 20. Jul 2004 / 17:49 Uhr

Berlin - 60 Jahre nach dem Attentat auf Adolf Hitler hat die Bundesregierung den gescheiterten Anschlag als einen wichtigen Beitrag für den Kampf um Freiheit und Recht in Europa gewürdigt.

Schröder würdigte die Attentäter.
Schröder würdigte die Attentäter.
Der 20. Juli 1944 sei ebenso wie der Warschauer Aufstand im selben Jahr ein flammendes Zeichen auf dem Weg zu einer wahren europäischen Wertegemeinschaft gewesen, sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder bei der offiziellen Feierstunde in Berlin.

Den Widerständlern vom 20. Juli wurde auch mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Berliner Gedenkstätte Plötzensee sowie Kranzniederlegungen gedacht.

Schröder sagte bei der Feierstunde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand: Der Kampf für Freiheit und Recht, gegen Gewaltherrschaft und militärische Aggression ist die wichtigste Grundlage dessen, was uns in Europa eint. Er fügte hinzu: Am 20. Juli 1944 legte ein anderes Deutschland Zeugnis ab.

Dessen beste Vertreter hätten aus einer Tradition heraus gehandelt, die christlich oder humanistisch, vom Geist der Aufklärung oder auch preussisch geprägt war.

Deshalb sei der 20. Juli 1944 zu einem der wichtigsten Tage der neueren deutschen Geschichte geworden. Das ist in der Tat ein grosses, ein grossartiges Vermächtnis, fügte der Kanzler hinzu.

Der 20. Juli müsse auch den Nachgeborenen Ansporn sein, die Werte von Freiheit und Toleranz stets aufs Neue zu verteidigen, betonte Schröder. Die Widerstandskämpfer vom 20. Juli hätten zudem die beste Tradition aufgezeigt, auf die deutsche Soldaten sich heute berufen könnten, sagte der Kanzler.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sagte in der Feierstunde, die Frauen und Männer des 20. Juli seien zu geistigen Wegbereitern unserer Republik geworden. Er verwies zugleich darauf, dass es in den vergangenen Jahrzehnten Debatten über die Attentäter gegeben habe, die zum Teil auch unwürdig gewesen seien.

Am 20. Juli 1944 hatte eine Gruppe von Wehrmachtsoffizieren um Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg versucht, Adolf Hitler durch eine Bombe zu töten. Das Attentat schlug fehl, Hitler überlebte den Anschlag.

Kurz danach wurden die Urheber sowie zahlreiche Anhänger der Widerstandsaktion im Bendlerblock sowie der Strafanstalt Plötzensee umgebracht.

(rr/sda)

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