'2005 ist ein entwicklungspolitisches Schlüsseljahr'
publiziert: Samstag, 18. Jun 2005 / 17:38 Uhr / aktualisiert: Samstag, 18. Jun 2005 / 18:07 Uhr

Zürich - Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat an der Jubiläums-Veranstaltung von 50 Jahre Helvetas in Zürich die Entwicklungshilfe als globale Herausforderung bezeichnet.

Bundesrätin Calmy-Rey spricht von einem entscheidenden Jahr in der Bekämpfung der Armut.
Bundesrätin Calmy-Rey spricht von einem entscheidenden Jahr in der Bekämpfung der Armut.
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Der 50. Geburtstag von Helvetas falle auf das Jahr 2005 - ein entwicklungspolitisches Schlüsseljahr. Denn wegen dem globalen Rahmen namens Millenniumsentwicklungsziele verändere sich Entscheidendes.

Helvetas sei eine wichtige Pionierin der schweizerischen Entwicklungshilfe und bis heute eine wichtige Partnerin der offiziellen schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit, sagte die Aussenministerin in ihrer Rede. Sie dankte Helvetas für die geleistete Arbeit und Partnerschaft.

Weltweit sei das Bewusstsein gewachsen, dass die Armut das grösste Problem unserer Zeit sei. Das hätten Anfang dieses Jahres auch die Wirtschaftsführer am Weltwirtschaftsforum in Davos bekräftigt.

Schweiz hat grosses Potenzial die Armut zu vermindern

Mit ihnen solle die weltweite Armut bis zum Jahr 2015 um die Hälfte vermindert werden. Die Themen seien nicht neu. Bekämpfung von Mütter- und Kindersterblichkeit, der Einsatz für sanitäre Anlagen, Zugang zu Wasser oder für die allgemeine Schulbildung beschäftigten die Entwicklungszusammenarbeit schon lange.

"Die Schweiz und auch Helvetas haben in diesen Gebieten in der Vergangenheit schon erfolgreich gewirkt", sagte Calmy-Rey. Die Schweiz müsse ihre reiche Erfahrung, die sie in der bewährten bilateralen Entwicklungszusammenarbeit gesammelt habe, noch viel mehr in die multilaterale Arena hineintragen, forderte die Bundesrätin.

Die Schweiz könne am besten zur Eindämmung der weltweiten Armut beitragen, indem sie ihre Handels-, Landwirtschafts-, Umwelt-, Migrations-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik kohärent gestalte. "In diesen Politikbereichen liegt ein enormes Potenzial an zusätzlichen Mitteln und Synergien für die Entwicklung brach."

(mo/sda)

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