2007 für Glückskette ein katastrophenarmes Jahr
publiziert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 10:06 Uhr

Bern - Die Glückskette hat im vergangenen Jahr 70 Millionen Franken Hilfsgelder ausgeschüttet - 50 Millionen weniger als im Vorjahr, als über 80 Millionen alleine in die Tsunami-Hilfe flossen. 2007 war ein katastrophenarmes Jahr.

Die Glückskette lancierte sechs Spendenaufrufe und sammelte dabei 11,1 Millionen Franken.
Die Glückskette lancierte sechs Spendenaufrufe und sammelte dabei 11,1 Millionen Franken.
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Die Glückskette führte keinen nationalen Sammeltag durch, lancierte jedoch sechs Spendenaufrufe und sammelte dabei 11,1 Millionen Franken, wie die Glückskette mitteilte. Unterstützt wurden 215 Hilfsprojekte in 42 Ländern.

Die sechs Spendenaufrufe betrafen die Unwetter in der Schweiz, Überschwemmungen in Asien, Wirbelstürme in der Karibik und in Bangladesh, Erdbeben in Peru und Waldbrände in Griechenland. Ausgeschüttet wurden 70 Millionen. Sie flossen laut Glückskette vor allem in die Unwetter Schweiz und in die Tsunami-Hilfe.

Bei der Sozialhilfe wurden von 2049 Gesuchen von Privatpersonen und Familien 1250 bewilligt und für 4551 Personen Unterstützung im Gesamtbetrag von 1,3 Millionen Franken geleistet.

2006 hatte die Glückskette Hilfe für 120 Millionen Franken geleistet. Der Löwenanteil floss mit 81 Millionen Franken in die Tsunami-Hilfe. 22,5 Millionen wurden damals für die Hilfe an Unwetter-Geschädigte in der Schweiz vom Sommer 2005 eingesetzt.

(smw/sda)

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