2008 bereits 16 tödliche Bade- und Tauchunfälle
publiziert: Donnerstag, 10. Jul 2008 / 14:59 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 10. Jul 2008 / 16:16 Uhr

Bern - In der Schweiz sind dieses Jahr bisher 16 Menschen ertrunken. Wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) mitteilte, handelt es sich dabei um 12 Männer, 2 Frauen und 2 Kinder.

Immer die «goldenen Baderegeln» ernst nehmen.
Immer die «goldenen Baderegeln» ernst nehmen.
1 Meldung im Zusammenhang
Die meisten dieser tödlichen Unfälle - deren 10 - ereigneten sich in Flüssen. Zu weiteren 2 Unfällen kam es in Seen, zu 3 beim Tauchen, und ein Unfall ereignete sich in einem kleineren Gewässer.

Letztes Jahr ertranken in der Schweiz 36 Menschen - davon waren 25 Männer, 4 Frauen und 7 Kinder. 18 dieser Unfälle ereigneten sich in Flüssen, deren 11 in Seen, 2 in Badeanstalten, 4 beim Tauchen und weitere 2 Unfälle in kleinen Gewässern.

Goldene Baderegeln

Die «goldenen Baderegeln» sollten unbedingt ernst genommen, schreibt die SLRG weiter. Diese gälten in heimischen Gewässern wie auch am Meer.

So soll man nie überhitzt ins Wasser springen. Kleine Kinder müssen beaufsichtigt werden; Luftmatrazen und andere Schwimmhilfen bieten ihnen keine Sicherheit in tiefem Wasser. Auch soll nie mit vollem oder ganz leerem Magen geschwommen werden.

Vorsicht geboten ist auch in trüben oder unbekannten Gewässern. Lange Strecken sollen zudem nie alleine zurückgelegt werden.

(fest/sda)

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