Grosser Drogenring in der Schweiz zerschlagen
22 Drogenhändler gehen der Polizei ins Netz
publiziert: Dienstag, 13. Mrz 2012 / 12:09 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 13. Mrz 2012 / 16:40 Uhr
Der Mazedonier hatte etwa 16 Kilogramm Heroin verkauft.
Der Mazedonier hatte etwa 16 Kilogramm Heroin verkauft.

Zürich/Aarau - Die Kantonspolizeien Zürich und Aargau haben einer 22-köpfigen Drogenbande Handel von rund 20 Kilogramm Heroin nachgewiesen. Dabei machte die kriminelle Organisation rund 500'000 Franken Gewinn, wie die Kantonspolizei Zürich am Dienstag mitteilte.

3 Meldungen im Zusammenhang
Im Juni 2010 kontrollierte die Gemeindepolizei Regensdorf ZH bei einer Verkehrskontrolle einen 24-jährigen Mazedonier und einen 35-jährigen Serben. Beide waren mit einem schweren Motorrad unterwegs. Im Rucksack des Mazedoniers fanden die Polizisten 79 abgepackte Heroinportionen.

Bei der anschliessend am Wohnort im Kanton Aargau durchgeführten Hausdurchsuchung wurden neben einer Vielzahl von Mobiltelefonen, weiteres Heroin und Streckmittel gefunden.

Im Verlauf der umfangreichen Ermittlungen unter der Leitung von verschiedenen Staatsanwaltschaften wurden weitere Personen ermittelt und verhaftet. Betroffen waren 22 Personen, vornehmlich aus Serbien und anderen Staaten aus Ex-Jugoslawien.

Verkauf von etwa 16 Kilogramm Heroin

Ermittlungen ergaben, dass der 24-jährige Mazedonier innert rund zwei Monaten etwa 16 Kilogramm Heroin verkauft und dadurch rund 500'000 Franken eingenommen hatte. Das Geld wurde einem im Kanton Aargau wohnhaften 33-jährigen Mann aus Serbien übergeben. Bei diesem handelt es sich nach Angaben der Polizei um ein ranghohes Mitglied dieser Drogenorganisation.

Der Serbe war unter anderem dafür besorgt, dass das Drogengeld über verschiedene Kanäle nach Holland und Serbien gelangte. Auch rekrutierte er sogenannte Läufer, die als Kleinhändler in Erscheinung traten. Solche Kleinhändler, die auch aus dem Ausland angereist kamen, nahm er in Empfang, besorgte Unterkünfte, Mobiltelefone, Navigationsgeräte und Fahrzeuge.

(bg/sda)

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Teure...
Angelegenheit für den hiesigen Steuerzahler da es die Politik immer noch nicht fertigbrachte andere Staaten dazu zu bringen ihre eigenen kriminellen Staatsbürger bedingungslos zurückzunehmen und auf ihre eigenen Kosten zu inhaftieren.
Somit werden diese Straftäter dem hiesigen Steuerzahler noch eine ganze Zeit enorm auf der Tasche liegen.
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