Naturkatastrophe erschüttert Melilla
26 Verletzte nach Erdbeben im westlichen Mittelmeer
publiziert: Montag, 25. Jan 2016 / 09:23 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Jan 2016 / 15:06 Uhr
Das Erdbeben zeigte eine Stärke von 6,3 an.
Das Erdbeben zeigte eine Stärke von 6,3 an.

Madrid - Ein ungewöhnlich starkes Erdbeben hat die Mittelmeerküsten im Norden Marokkos und im Süden Spaniens erschüttert. In der spanischen Exklave Melilla an der Nordküste Afrikas wurden bei dem Beben der Stärke 6,3 am Montag mindestens 26 Menschen leicht verletzt.

An mehreren Gebäuden in Mellila entstanden erhebliche Schäden. Auf dem spanischen Festland rissen die Erdstösse kurz vor Morgengrauen zahllose Menschen in Málaga und in den Touristenorten an der Costa del Sol aus dem Schlaf. Nach Angaben der Regionalregierung von Andalusien wurde dort jedoch niemand verletzt.
In Marokko berichtete die staatliche Nachrichtenagentur MAP unter Berufung auf die Lokalbehörden, dass im betroffenen Gebiet um die Stadt Nador im Norden des Landes keine Verletzten und keine Gebäudeschäden registriert worden seien.

Wie das spanische Nationale Geografie-Institut (IGN) in Madrid mitteilte, hatte das Beben sein Zentrum im Mittelmeer, etwa 100 Kilometer nördlich von Melilla. Es folgte eine Serie von Nachbeben, von denen eines die Stärke 5,3 erreichte. Die Beben ereigneten sich in etwa zehn Kilometer Tiefe.

Keine schweren Verletzungen

Die Verletzten in Melilla wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde wegen Prellungen oder Schnittwunden behandelt. Einige litten auch unter Angstzuständen, wie die Behörde mitteilten. Niemand sei schwer verletzt worden.

In der zu Spanien gehörenden Nordafrika-Exklave stürzten von mehreren Gebäuden Steinbrocken und Fassadenteile herab. Das städtische Parlament musste geschlossen werden, da in dem Gebäude sich Risse aufgetan hatten. Die Behörden ordneten an, dass die Schulen am Montag geschlossen blieben. Es müsse zuerst geprüft werden, ob die Schulgebäude ernsthaft beschädigt worden seien.

Erdbeben sind in dieser Region des westlichen Mittelmeers nicht selten. Beben mit einer Stärke von mehr als 6,0 sind dort allerdings ziemlich ungewöhnlich. Nach Angaben des IGN waren in diesem Gebiet zuletzt in den Jahren 1994 und 2004 Beben von einer Stärke von über 6,0 registriert worden.

(pep/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Präsident Rafael Correa teilte mit, das Beben nun habe sich in der gleichen Region ereignet. (Archivbild)
Präsident Rafael Correa teilte mit, das Beben ...
Beben der Stärke 6,8  Quito - Ein Beben der Stärke 6,8 hat am Mittwochmorgen (Ortszeit) erneut die ecuadorianische Küste erschüttert. Über Verletzte war zunächst nichts bekannt. 
Doppel-Erdbeben erschüttert Ecuador Quito - Ecuador ist am Mittwoch von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Bei einem Beben am Mittwochmittag (Ortszeit) wurde wie ...
Todeszahl nach Ecuador-Beben steigt auf rund 650 Quito - Nach dem schweren Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 ist die Zahl ...
40 Jahre nach starkem Erdbeben  Udine - Der italienische Staatschef Sergio Mattarella hat am Freitag des verheerenden Erdbebens in Friaul Julisch Venetien gedacht, bei dem vor 40 Jahren rund 1000 Menschen starben und Zehntausende obdachlos wurden.  
Nach Erdbeben  Kathmandu - Menschenhändler haben die Notsituation vieler Nepalesen nach dem verheerenden Erdbeben vor einem Jahr schamlos ausgenutzt. Die Zahl ...  
Titel Forum Teaser
Das Schlauchboot mit den Insassen ist in der Landquart gekentert.
Unglücksfälle Schiers: Bootsunfall mit Toten Am Freitagmittag ist es auf dem Fluss Landquart zu einem ...
 
Wettbewerb
   
Die Alp Grosser Mittelberg im Justistal.
Viel Glück  Die Alpsaison steht vor der Tür. Damit Wanderfreunde den Weg zu den schönsten Alpbeizli finden, haben wir ein Gewinnspiel parat.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 14°C 25°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig viele Gewitter bewölkt, etwas Regen
Basel 14°C 25°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Gewitter möglich stark bewölkt, Regen
St. Gallen 15°C 23°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bewölkt, etwas Regen
Bern 14°C 24°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen stark bewölkt, Regen
Luzern 14°C 24°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bewölkt, etwas Regen
Genf 13°C 25°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Gewitter möglich stark bewölkt, Regen
Lugano 16°C 23°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Gewitter möglich Gewitter möglich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten