28 Grad im Tessin - Rekord
publiziert: Samstag, 19. Mrz 2005 / 18:41 Uhr

Einen Tag vor dem astronomischen Frühlingsbeginn ist es im Tessin schon fast Sommer: Die Temperaturen kletterten am Samstag auf bis zu 28 Grad. So warm war laut MeteoSchweiz noch kein Märztag in der Schweiz seit Beginn der Messreihen vor 100 Jahren.

In Ascona genoss dieser Rentner heute viel Sonne und den ersten Coupe.
In Ascona genoss dieser Rentner heute viel Sonne und den ersten Coupe.
Die höchste Tagestemperatur betrug 28,0 Grad und wurde in Locarno-Magadino gemessen, wie MeteoSchweiz mitteilte. Fast genauso warm war es in Locarno-Monti (27,9 Grad), etwas kühler in Stabio (27,5 Grad) und Lugano (27,3 Grad).

Die bisherige Rekordmarke für den März hielt Locarno-Monti mit 27,3 Grad im März 2002. Auf der Alpennordseite war es laut einer Sprecherin von MeteoSchweiz im März noch nie so warm.

Das ganze Tessin erlebte damit am Samstag einen Sommertag - und dies nur zwei Wochen, nachdem die Schweiz unter einer Kältewelle mit Werten von bis minus 33 Grad geschlottert hatte. Von Sommertag sprechen die Meteorologen, wenn die Temperaturen über 25 Grad steigen.

Temperatursprünge im Süden

Keine Rekordwerte erreichten die Temperaturen auf der Alpennordseite: An den meisten Messstationen wurden leicht tiefere Werte verzeichnet als am Freitag. In Buchs-Suhr AG wurden 22 Grad gemessen, in Basel 21,8 Prozent.

In die Geschichte eingehen werden laut MeteoSchweiz aber die extremen Temperatursprünge im Tessin: In Locarno-Monti liegen zwischen dem März-Minimum von -5,9 Grad und dem Maximum vom Samstag 33,8 Grad. Das sind 6,8 Grad mehr als beim bisher grössten Unterschied im März 1965.

Wärme dank Nordföhn

Die hohen Temperaturen im Tessin sind laut MeteoSchweiz auf den Nordföhn zurückzuführen. Voraussetzungen sind einerseits subtropische Luftmassen über Zentraleuropa und andererseits ein kräftiges Hochdruckgebiet mit nördlicher Strömung über den Alpen.

Die Föhnströmung bewirkt einen wolkenlosen Himmel und klare Luft. Dies erlaubt eine optimale Sonneneinstrahlung und eine starke Erwärmung des Bodens. Die momentane Trockenheit und die noch nicht vorhandene Vegetation haben die Aufheizung laut den Meteorologen noch verstärkt. Ein ähnlicher Effekt habe auch zu den Höchstwerten im Sommer 2003 geführt.

(mo/sda)

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