3,1 Prozent mehr Lohn fürs Bundespersonal
publiziert: Donnerstag, 30. Nov 2006 / 19:21 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 30. Nov 2006 / 19:40 Uhr

Bern - 3,1 Prozent mehr Lohn erhält das Bundespersonal 2007. 1,2 Prozent davon sind eingebaut und versichert, 1,9 Prozent erfolgen als Einmalzulage. Die Aufteilung wurde wegen des Wechsels vom Leistungs- ins Beitragsprimat der Pensionskasse vereinbart.

Die Personalverbände sind mit dem Ergebnis zufrieden.
Die Personalverbände sind mit dem Ergebnis zufrieden.
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Dieses Lohnergebnis sei für sie zufriedenstellend, teilte die Gewerkschaft transfair am Abend mit. Präsident Hugo Gerber sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, die 1,2 Prozent als Teuerungsausgleich lägen sogar über der Jahresteuerung. Dieser Teil der Lohnerhöhung ist 2007 neu rentenwirksam, also versichert.

Die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal teilte mit, der «seit Jahren wieder erreichte normale Teuerungsausgleich» sei positiv zu werten. Seit 15 Jahren warte das Bundespersonal aber weiterhin auf eine reale Lohnerhöhung.

Wechsel ins Beitragsprimat

Die Regelung mit den unversicherten Einmalzulagen geht auf eine Einigung der Sozialpartner 2004 zurück. Grund dafür ist der Wechsel vom Leistungs- ins Beitragsprimat bei der Bundespensionskasse PUBLICA.

Dabei wurde die Lohnentwicklung mit dem Primatswechsel bei der Bundespensionskasse gekoppelt. Bis zum Übergang vom Leistungs- ins Beitragsprimat sollten ursprünglich nur noch unversicherte Einmalzulagen gewährt werden.

Verzögerung der Umstellung

Die aufgelaufene Teuerung wäre erst nach dem Wechsel im Beitragsprimat versichert worden. Das fällt nun dahin, der Teuerungsausgleich von 1,2 Prozent ist 2007 versichert. Die seit 2004 gewährten Einmalzulagen dagegen werden erst mit dem Übergang ins Beitragsprimat versichert.

Der Primatswechsel war ursprünglich auf den 1. Januar 2007 vorgesehen gewesen. Da sich die parlamentarischen Beratungen verzögern, dürfte er frühestens Mitte 2008 erfolgen.

(ht/sda)

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