30 Zivilisten verbrannt
publiziert: Montag, 11. Jul 2005 / 21:18 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Jul 2005 / 08:27 Uhr

Bukavu - Bewaffnete Männer haben nach UNO-Angaben im Osten der Demokratischen Republik Kongo mehr als 30 Zivilisten in ihre Hütten eingesperrt und bei lebendigem Leib verbrannt.

Die Entwaffnung der Bevölkerung ist die Voraussetzung für Frieden im Kongo.
Die Entwaffnung der Bevölkerung ist die Voraussetzung für Frieden im Kongo.
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Wie ein Sprecher der UNO-Truppe MONUC mitteilte, ereignete sich der Angriff auf das Dorf Ntulumamba etwa 70 Kilometer nordwestlich der Stadt Bukavu in der Nacht auf Sonntag. Die meisten Opfer seien Frauen gewesen.

Der Gouverneur der Provinz Süd-Kivu, Didace Kamimgimi, sagte, ein in das Dorf geschickter Trupp der kongolesischen Armee habe 39 niedergebrannte Hütten und 26 Tote vorgefunden.

Vergeltungsaktion gegen jüngste Offensiven

Aus dem Gebiet geflohene Einwohner schrieben den Angriff örtlichen Milizionären und ruandischen Hutu-Rebellen der Demokratischen Kräfte für die Befreiung Ruandas (FDLR) zu.

Beobachter sprachen von einer möglichen Vergeltungsaktion für die jüngste Offensive von kongolesischer Armee und MONUC-Soldaten in dem Gebiet. Damit wollten die Rebellen die örtliche Bevölkerung einschüchtern und sie von einer Zusammenarbeit mit den kongolesischen Behörden und den UNO-Truppen abhalten, hiess es.

(kst/sda)

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