3000 Franken Busse für FCZ-Spieler Keita
publiziert: Montag, 15. Mai 2006 / 15:46 Uhr

Zürich - FCZ-Spieler Alhassane Keita muss eine Busse von 3000 Franken bezahlen, weil er mit seinem Auto ein Stoppsignal missachtete und sich danach einer Polizeikontrolle widersetzte. Das Urteil hat das Bezirksgericht Zürich bekannt gegeben.

Alhassane Keita wurde bei der Kontrolle von den Polizisten korrekt behandelt, sagt das Gericht.
Alhassane Keita wurde bei der Kontrolle von den Polizisten korrekt behandelt, sagt das Gericht.
Das Urteil bezieht sich auf die Geschehnisse bei einer Kontrolle der Polizei am 2. November 2005. Dabei war der Profi-Fussballer auf seinem Arbeitsweg in der Nähe des Letzigrunds angehalten worden. Die Kontrolle erfolgte, weil er ein Stoppsignal überfahren hatte.

Gemäss den beiden kontrollierenden Polizisten hatte Keita trotz mehrmaliger Aufforderung weder Fahrzeugausweis noch Führerschein gezeigt. Weil er mit Händen und Füssen Widerstand geleistet haben soll, wurde Keita von einem Polizisten aus dem Auto gezerrt, in Handschellen gelegt und dann auf eine Polizeiwache gebracht.

Wie das Bezirksgericht Zürich in seinem Urteil festhält, hätten die beiden Polizisten korrekt gehandelt. Am Prozess im vergangenen März hatte der 22-jährige FCZ-Stürmer seine Unschuld beteuert.

Häufung von Missverständnissen

Keita beschrieb die Ereignisse bei der Kontrolle als eine Häufung von Missverständnissen, weil er kein Deutsch verstehe. Das Verhalten der Polizisten kritisierte der dunkelhäutige Fussballer aus Guinea als «rassistisch». Er verlangte einen Freispruch.

Das Gericht ist aber der Anklage gefolgt und hat Keita wegen Hinderung einer Amtshandlung und Verletzung einer Verkehrsregel schuldig gesprochen. Die Busse wurde auf 3000 Franken festgesetzt. Dagegen hatte die Anklage eine Busse von 6000 Franken beantragt.

(fest/sda)

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