32. Paléo-Festival: Sumpfiger Start und viele HöhepunkteNyon - 225'000 Besucher haben das 32. Paléo-Festvial in Nyon besucht. Bei über 100 Konzerten des grössten Schweizer Open-Airs konnten sie während sechs Tagen eine musikalische Weltreise machen, vom Rock über Chanson bis zur Berber-Musik.
(li/sda)

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Auch der Regen konnte die gute Stimmung am Paléo Festival nicht vermiesen.
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So umfasste das Finale vom Sonntag die Messa di Gloria von Puccini, interpretiert von Michel Corboz mit dem Ensemble Vocal de Lausanne, dem rasanten osteuropäischen Gipsy-Punk von Gogol-Bordello bis hin zu den Stars des französischen Chansons, Zazie und Renaud, sowie ein gigantisches Feuerwerk.
Dabei hatte der Beginn am Dienstag wenig Gutes erahnen lassen: Massive Niederschläge verwandelten den Park im Hinterland von Nyon in eine Schlammwüste.
Höhenflüge
Doch als der Regen endlich nachliess, setzte das 32. Paléo zum ersten Höheflug an: Die Muse mit ihrem bombastischen Sound.
Ab dem frühen Morgen waren dann die Helfer die Stars: Mit Lastwagen voller Holzhäcksel «sanierten» sie das durchweichte Gelände. Am Mittwoch war die knöcheltiefe, schnalzende Matsche fast nur noch eine böse Erinnerung. Statt Gummistiefel waren wiederum Sandalen angesagt.
Parforce-Leistung
Die Parforce-Leistung der Helfer nach der Festivalouvertüre hat die Qualität des Paléo hinter den Kulsissen aufblitzen lassen.
Eine eingeschworene Gruppe von Paléo-Mitarbeitern unter der Leitung von Daniel Rossellat - massiv unterstützt von 3700 Helfern - schafften es, auch in Ausnahmesituationen das Gelände in kürzester Zeit in Schuss zu bringen.
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