32 WM-Endrunden-Teilnehmer
publiziert: Mittwoch, 16. Nov 2005 / 22:50 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Nov 2005 / 00:09 Uhr

Die Schweiz, Spanien und Tschechien sowie Australien und erstmals Trinidad und Tobago sicherten sich die letzten fünf der 32 Tickets für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland.

Australien gewann das Elfmeterschiessen, Torhüter Mark Schwarzer war der Mann des Tages. (Archiv)
Australien gewann das Elfmeterschiessen, Torhüter Mark Schwarzer war der Mann des Tages. (Archiv)
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Der EM-Halbfinalist Tschechien setzte sich nach dem 1:0 in Oslo im Rückspiel gegen Norwegen in Prag ebenfalls mit 1:0 durch. Der Dortmunder Tomas Rosicky lenkte das Spiel mit seinem Tor zum 1:0 (35.) in die erwartete Bahn und bescherte Tschechien die erste WM-Qualifikation seit der Eigenständigkeit 1993.

Spanien trennte sich in Bratislava von der Slowakei mit 1:1. Die Endrunden-Teilnahme, die seit 1978 Usanz ist, war nach dem 5:1 in Madrid ungefährdet.

Filip Holosko (50.) bezwang Real Madrids Torhüter Iker Casillas mit einem Linksschuss. Der ebenfalls eingewechselte David Villa von Valencia glich für die verhaten taktierenden Iber zum 1:1 aus.

Première für Trinidad und Tobago

Trinidad und Tobago hat Fussball-Geschichte geschrieben und sich sich erstmals für die WM-Endrunde qualifiziert. Die Mannschaft aus der Karibik besiegte in Manama Bahrain mit 1:0 und sicherte sich vier Tage nach dem 1:1 in der ersten Begegnung in Port of Spain glücklich das Ticket für das WM-Turnier 2006 in Deutschland.

Verteidiger Dennis Lawrence köpfelte in der 49. Minute das entscheidende Tor für Trinidad und Tobago nach einem Corner von Dwight Yorke, dem ehemaligen Champions-League-Sieger von Manchester United.

Das Team von Trainer Leo Beenhakker (62), des ehemaligen Coachs der Grasshoppers, hatte die Qualifikation in der Nord- und Mittelamerika-Zone (Concacaf) als Vierte beendet.

Als der kolumbianische Schiedsrichter Ruiz Acosta in der Nachspielzeit dem vermeintlichen Ausgleichstreffer der Gastgeber durch Ali Hussain die Anerkennung verweigerte, stand die Begegnung nach Tumulten kurz vor dem Abbruch. Hussain Ali Baba wurde in der 94. Minute wegen unsportlichen Verhaltens in der allgemeinen Hektik noch vom Platz gestellt.

Australien erstmals seit 31 Jahren

Australiens Fussballer fahren zum zweiten Mal nach 1974 zu einer WM-Endrunde. Die Mannschaft des Holländers Guus Hiddink schaffte in Sydney nach einem 1:0 nach 120 Minuten mit einem 4:2-Sieg im Penaltyschiessen gegen Uruguay die ersehnte Qualifikation.

Vor 82 698 Zuschauern im Olympiastadion erzielte Marco Bresciano von Parma in der 35. Minute das einzige Tor der regulären Spielzeit. Mit dem 1:0 nach 90 Minuten und Verlängerung hatten die Australier das Hinspielergebnis wett gemacht.

Bei Australien stand von den drei Super-League-Spielern wie im Hinspiel einzig Scott Chipperfield (Basel) über die gesamte Spielzeit im Einsatz. Ljubo Milicevic (Thun) und Joël Griffiths (Xamax) kamen nicht zum Einsatz.

Zwei Penaltys gehalten

Der Held des Tages war Torhüter Mark Schwarzer, der die Penalties von Dario Rodriquez und Marcelo Zalayeta parierte. John Aloisi, im Sommer beim Konföderationen-Cup in Deutschland vierfacher Torschütze, verwandelte den entscheidenden Penalty zum Triumph.

Vor vier Jahren waren die Australier in den Playoffs an Uruguay gescheitert. Damals hatten die «Aussies» das Hinspiel 1:0 gewonnen, in Uruguay setzte es aber eine 0:3-Niederlage ab.

Für den Holländer Guus Hiddink, der auch den PSV Eindhven trainiert, ist die WM-Qualifikation mit Australien ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere als Nationaltrainer. 1998 stiess er mit seinen Landsleuten und zuletzt 2002 mit Südkorea jeweils in die WM-Halbfinals vor.

Resultate
Türkei - SCHWEIZ 4:2 (2:1). TSCHECHIEN - Norwegen 1:0 (1:0). Slowakei - Spanien 0:0. AUSTRALIEN - Uruguay 1:0 (1:0, 0:0) n.V., Australien 4:2-Sieger im Penaltyschiessen. Bahrain - TRINIDAD UND TOBAGO 0:1 (0:0).

Teams in GROSSBUCHSTABEN an der WM-Endrunde 2006 in Deutschland

WM-Endrunden-Teilnehmer
Die 32 für die WM 2006 in Deutschland qualifizierten Länder

EUROPA (14, Gastgeber + 13 Startplätze/8 Gruppen-Sieger, 2 beste Gruppenzweite und 3 Barrage-Sieger): Deutschland (Gastgeber), Schweiz, Spanien, Tschechien, England, Frankreich, Italien, Kroatien, Holland, Polen, Portugal, Schweden, Serbien-Montenegro, Ukraine.

SÜDAMERIKA (4): Argentinien, Brasilien, Ecuador, Paraguay.

NORD- und MITTELAMERIKA/CONCACAF (3 Fixplätze, 1 im Playoff): Costa Rica, Mexiko, USA, Trinidad und Tobago.

ASIEN (4): Iran, Japan, Saudi-Arabien, Südkorea.

AFRIKA (5): Angola, Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Tunesien.

OZEANIEN (1 im Playoff): Australien.

(bert/Si)

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