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Ski nordisch: Schlickenrieders geglückte WM-Revanche
33. Engadin Skimarathon: Zweiter Sieg für Brigitte Albrecht-Loretan
publiziert: Sonntag, 11. Mrz 2001 / 16:05 Uhr

St. Moritz - Die Obergommerin Brigitte Albrecht-Loretan gewann nach 1999 zum zweiten Mal die Frauenwertung beim Engadin Skimarathon. Bei den Männern setzte sich der Deutsche Peter Schlickenrieder in 1:24:22 eine Sekunde vor Maurizio Pozzi (It) und 1,7 Sekunden vor Sprint- Weltmeister Tor Arne Hetland (No) durch.

Bester Schweizer im Weltklassefeld war der Davoser Patrick Mächler als Sechster. Mit 11 506 Gestarteten lag die Teilnehmerzahl beim 33. Engadin Skimarathon im Durchschnitt der letzten zehn Austragungen.

Brigitte Albrecht-Loretan war in 1:29:19 auf die Sekunde gleich schnell wie bei ihrem Erfolg 1999. Die 31-Jährige siegte überlegen vor der Russin Irina Skladnerwa (1:17 zurück) und der überraschenden Cornelia Porrini (Wald ZH/2:06).

Bei ausgezeichneten Verhältnissen (minus 3 Grad am Start, leicht bewölkter Himmel) und in Abwesenheit von Vorjahres-Siegerin Julia Tschepalowa (Russ) konnten sich die zwei Erstklassierten früh absetzen. «Im Aufstieg zum Stazerwald hatte ich Mühe, der Russin zu folgen. Doch in der Abfahrt war mein Ski deutlich schneller und ich konnte mich mit einem Angriff absetzen», sagte die Walliserin. Auf den letzten 20 km war der Sieg Albrechts trotz eines Sturzes in La Punt nicht mehr in Gefahr. Eine «Männerlokomotive» mit Hans Diethelm zog sie ins Ziel, wo sie genau eine Minute über dem Streckenrekord von Tschepalowa aus dem Vorjahr gestoppt wurde.

Auf Sieger Schlickenrieder verlor die Weltcup-Läuferin auf den 42,2 km 4:03. Sie lag aber noch über eine Minute vor FIS-Marathon- Cupsiegerin Antonina Ordina (Sd). Nie in den Kampf an der Spitze eingreifen konnte die sechsfache Olympiasiegerin Ljubow Jegorowa (Russ), die mit 4:15 Rückstand Achte wurde. «Dieser Erfolg ist die Entschädigung für meinen WM-Ausfall», meinte die Gommerin. Krankheitsbedingte Probleme hatten Albrecht-Loretan im Februar in Lahti (Fi) gezwungen, die Titelkämpfe frühzeitig abzubrechen.

Schlickenrieder überrumpelte Gegner

Der Sieg Schlickenrieders bei den Männern stellte wie jener Albrechts bei den Frauen keine Überraschung dar. Der 31-jährige Sprintspezialist war zu den vier Topfavoriten gezählt worden. Der WM-Sechste von Lahti nahm im Engadin erfolgreich Revanche an Sprint- Weltmeister Tor Arne Hetland (No). Mit 1:24:22 blieb der Deutsche 38 Sekunden über dem Streckenrekord des Österreichers Christian Hoffmann aus dem Jahre 1998.

Schlickenrieder behielt in einem äusserst harten Rennen die Oberhand, weil er am Schluss über die grössten Kraftreserven verfügte. 25 km lang kam es im Feld der Spitzenläufer zu taktischem Geplänkel, bevor zwischen Pontresina und Samedan das Tempoforcing erfolgte und ein Angriff den anderen jagte. «Das war einer der härtesten Läufe. Die ständigen Rhythmuswechsel und das hohe Tempo am Schluss haben mich sehr gefordert», zog Schlickenrieder Bilanz.

Schlickenrieder griff fünf Kilometer vor dem Ziel überraschend an. Ihm vermochte vorerst nur Patrick Mächler zu folgen. Doch der in Davos wohnhafte Grenzwächter zollte dem hohen Tempo Tribut und fiel bis auf Rang sechs zurück. Der Deutsche hingegen hielt die Pace auf den letzten fünf Kilometern durch. Zwar rückten der Italiener Pozzi und Weltmeister Hetland noch gefährlich auf, doch zu einer reinen Spurtentscheidung kam es nicht.

Von den 11 506 Gestarteten erreichten bloss deren 296 das Ziel nicht. Nicht unter den Läufern figurierten diesmal alt-Bundesrat Adolf Ogi sowie Swiss-Ski-Präsident Duri Bezzola.

Ordina und Zanetel Sieger im FIS-Marathon-Cup

Entschieden wurden im Engadin auch zwei Jahreswertungen. Den FIS- Marathon-Cup (Marcialonga, Finlandia-hiihto, American Birkebeiner, Vasaloppet, Engadin Skimarathon) gewannen die Schwedin Antonina Ordina sowie der Italiener Gianantonio Zanetel.

Das Ergebnis des «Engadiners» stellte auch die Swisscom-Loppet- Wertung nicht mehr auf den Kopf. Bei den Frauen ging der Gesamtsieg an Jasmin Nunige-Baumann (Davos-Dorf) vor Edwige Capt (Le Sentier) und Brigitte Stoller-Dänzer (Kandergrund). In der Männer-Wertung holte sich Emil Baumann (Bennau) den ersten Platz vor Christian Schocher (Werdenberg) und Gilles Berney (Le Sentier).

(kil/sda)

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