340 Schweizer auf Zypern eingetroffen
publiziert: Sonntag, 23. Jul 2006 / 08:11 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 23. Jul 2006 / 11:13 Uhr

Bern/Larnaca - 336 Schweizerinnen und Schweizer sind am frühen Sonntagmorgen mit dem umfunktionierte maltesischen Frachtschiff «Fast Arrow» auf Zypern eingetroffen.

Das Schweizerische Korps für Humanitäre Hilfe betreut die ausgereisten Schweizer. (Archivbild)
Das Schweizerische Korps für Humanitäre Hilfe betreut die ausgereisten Schweizer. (Archivbild)
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Das Schiff fuhr um 2.15 Uhr (1.15 Uhr MESZ) im Hafen von Larnaca ein.

Nach Angaben von Ärzten des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH), die auf dem Schiff die Passagiere betreut hätten, seien keine Kriegsverletzten darunter, sagte Fabienne Wiedler vom SKH per Telefon gegenüber der Nachrichtenagentur SDA am Sonntagmorgen.

Das SKH gehe aber davon aus, dass viele der Passagiere erschöpft und dehydriert seien.

An Bord befinden auch 40 Babys und vier schwangere Frauen sowie mehrere Rollstuhlfahrer und Betagte. Auch seien einige unbegleitete Jugendliche auf dem Schiff.

Auch Deutsche und Schweden an Bord

Das von der Schweiz gecharterte Schiff hatte die libanesische Hauptstadt Beirut am Samstagabend verlassen.

Unter den Passagieren sind nach Angaben eines SKH-Delegierten in Beirut auch 25 Schweizer Flüchtlinge aus dem umkämpften Süden Libanons. Neben den Schweizern sind 4 Deutsche und 20 Schweden auf der «Fast Arrow».

Die Libanon-Rückkehrer würden zunächst in Larnaca vom SKH und konsularischem Personal betreut, sagte Wiedler.

Die Menschen würden anschliessend auf drei Flugzeuge verteilt, die diese «spätestens im Verlauf des Montags» in die Schweiz - genauer nach Zürich-Kloten - fliegen würden.

(Fast) alle Schweizer ausgereist

Seit dem 14. Juli verliessen damit insgesamt rund 850 Schweizer Libanon mit Unterstützung des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Nach Einschätzung eines EDA-Vertreters in Beirut sind damit alle Schweizer ausgereist, die dies bislang beantragten.

Noch immer blockiert sind etwa 45 Schweizer Staatsangehörige im Süden Libanons. Bislang konnten etwa 90 von ihnen die Gegend verlassen.

Die Massnahmen zur Unterstützung der Schweizer im Süden würden fortgeführt, hatte es von Seiten des EDA am Samstag geheissen. Deren Lebensbedingungen vor Ort seien durch die anhaltenden Kämpfe äusserst schwierig.

(rr/sda)

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