35 Aufständische getötet
publiziert: Montag, 17. Jan 2005 / 12:44 Uhr

Bagdad - Die irakische Armee hat nach Regierungsangaben bei einem zweitägigen Militäreinsatz nahe der westlich von Bagdad gelegenen Widerstandshochburg Falludscha 35 Aufständische getötet.

Die irakische Armee war zu einer zweitägigen Operation gegen die Aufständischen ausgerückt.
Die irakische Armee war zu einer zweitägigen Operation gegen die Aufständischen ausgerückt.
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Wie die Regierung in Bagdad mitteilte, wurden bei den Gefechten zwischen irakischen Soldaten und einer Gruppe von Terroristen am Wochenende zudem 64 Aufständische gefangen genommen sowie zahlreiche Waffen beschlagnahmt. Die Gefechte erfolgten demnach rund 20 Kilometer südlich der Stadt.

Bei mehreren Anschlägen von Aufständischen sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Die Angriffe richteten sich unter anderem gegen einen Kontrollpunkt sowie eine Polizeizentrale.

Verkohlte Leichen

Mindestens sieben Menschen wurden bei einem Autobombenanschlag auf die Polizeizentrale in Baidschi im Norden Iraks getötet. Auf dem Gelände waren verkohlte Leichen zu sehen, das Hauptgebäude war stark beschädigt. Die Polizei ging davon aus, dass die Zahl der Toten weiter steigen würde.

In El Nawar eröffneten am Morgen Aufständische nach Armeeangaben das Feuer und warfen Granaten auf den Kontrollposten südlich von Bakuba. Insgesamt wurden acht Menschen getötet.

Ein Soldat, der gerade beim Morgengebet kniete, sei enthauptet worden. Spitalangaben zufolge waren drei Leichen komplett verbrannt. Sieben der Toten waren demnach Soldaten.

Autobombenanschlag

Drei Mitarbeiter des irakischen Finanzministeriums wurden bei einem Autobombenanschlag im Süden von Bagdad getötet. Das berichtete der arabische Nachrichtensender Al-Arabija.

Aufständische im Irak hatten in den vergangenen Wochen verstärkt Anschläge verübt, um die Lage vor den für Ende Januar geplanten Wahlen zu destabilisieren.

(fest/sda)

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