Innovatives Verfahren spart Zeit und Geld
3D-Linsen: Herstellung im Sekundentakt möglich
publiziert: Dienstag, 8. Sep 2015 / 11:18 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Sep 2015 / 21:30 Uhr
Da das neue Verfahren schnell und einfach durchzuführen ist, kann es auch von Astronauten benutzt werden. (Symbolbild)
Da das neue Verfahren schnell und einfach durchzuführen ist, kann es auch von Astronauten benutzt werden. (Symbolbild)

Birmingham - Forscher der University of Birmingham haben eine Methode entwickelt, wie sich das Drucken von optischen holografische Linsen signifikant vereinfachen lässt.

Da das neue Verfahren schnell und einfach durchzuführen ist, kann es auch von Astronauten benutzt werden, die während ihres Weltraumfluges die Linsen für holografische Linsenteleskope drucken.

Schnell, flexibel und günstig

Während die Herstellung von holografischen Linsen heute zumeist zeitaufwendig, teuer und arbeitsintensiv ist, ermöglicht die neue Methode die Herstellung einer Linse innerhalb weniger Sekunden. «Die Methode ist schnell, flexibel und günstig», meint Haider Butt, einer der führenden Forscher des Projekts.

Die Herstellungsmethode nutzt einen Laserimpuls, um Interferenzmuster auf ein transparentes Material zu projizieren, das von lichtabsorbierten Material ummantelt ist. Das Interferenzmuster wird dann gedruckt und die optischen Informationen als holografische Linse gespeichert. Die ultradünnen Linsen mit einem Durchmesser von rund 2,5 Zentimeter bestehen aus hunderten nanogrossen, kreisförmigen Zonen, die für den Lichtfokus verantwortlich sind.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Mit der neuen Methode haben die Forscher demonstriert, dass sie eine Massenproduktion solcher Linsen in wenigen Minuten bewerkstelligen. Die Methode sollte auch mit einer Vielzahl anderer Materialien auf semitransparenten Stoffen funktionieren. Neben dem Drucken von Teleskoplinsen im All könnte die neue Methode auch im Sicherheitsbereich, in der Datensicherung- und Datenspeicherung sowie bei Biosensoren zur Anwendung kommen. Als nächster Schritt sollen Linsen auf dünnen Halbleiterfilmen gedruckt werden, die dann Anwendungen in der praxisbezogenen Optik sowie bei Infrarotabbildungen ermöglichen.

(cam/pte)

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