40 Prozent der Aargauer Schüler drücken Schulbank länger
publiziert: Mittwoch, 18. Feb 2009 / 12:43 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Feb 2009 / 13:40 Uhr

Aarau - Die Volksschule dauert im Aargau für 40 Prozent der Jugendlichen länger als die neun obligatorischen Schuljahre. Knapp die Hälfte der Schülerinnen und Schüler weicht im Verlauf ihrer Volksschulzeit mindestens einmal vom vorgespurten Weg ab.

Nach neun Schuljahren besuchen 40 Prozent der Schüler noch immer die Volksschule.
Nach neun Schuljahren besuchen 40 Prozent der Schüler noch immer die Volksschule.
Als erster Kanton wertete der Aargau die individuellen Laufbahnen der Schüler über einen Zeitraum von zehn Jahren aus. «Die reguläre Schullaufbahn ist nicht der Normalfall.» Dieses Fazit zog Bruno Biberstein, Generalsekretär des Departementes Bildung, Kultur und Sport (BKS), vor den Medien in Aarau.

Nach neun Schuljahren besuchen 40 Prozent der Schüler noch immer die Volksschule. Sie brauchen bis zum Abschluss der Schulzeit mindestens ein Jahr länger. Der häufigste Grund dafür ist, dass die Schüler einmal eine Klasse repetieren mussten.

Einen Preis hat der Aufstieg in einen nächsthöheren Schultyp. Jeder achte Schüler schaffte es auf der Sekundarstufe, in den nächst höheren Schultyp aufzusteigen. Dieser Wechsel war allerdings mit der Wiederholung einer Klasse verbunden.

Dagegen schaffte es ein Prozent der Schüler, die Schulzeit in weniger als neun Jahren zu durchlaufen. Unter dem Strich schliesst nur jeder zweite Jugendliche die Volksschule in der regulären Zeit von neun Jahren ab.

Als Grund gilt das Aargauer Schulsystem mit seiner strengen Selektion. Schüler, welche die Lernziele nicht mehr erreichten, müssten einen anderen Bildungsweg gehen und damit den Klassenverband verlassen, heisst es in der Analyse.

(fest/sda)

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