Mit Stöcken und Steinen
40 Verletzte bei Massenschlägerei in Calais
publiziert: Freitag, 27. Mai 2016 / 12:02 Uhr

Calais - Bei einer Massenschlägerei im Flüchtlingscamp von Calais sind 40 Menschen verletzt worden. Etwa 200 bis 300 Migranten gingen unter anderem mit Stöcken und Steinen aufeinander los, Zelte brannten.

Wie die Präfektur des nordfranzösischen Départements Pas-de-Calais am Freitag berichtete, schritten mehr als 400 Polizisten ein, um die Auseinandersetzung zwischen Afghanen und Sudanesen zu beenden.

Die Behörde sprach von 33 leicht verletzten Flüchtlingen und zwei leicht verletzten Polizisten. Zudem wurden fünf Mitarbeiter der Hilfsorganisation Vie Active verletzt, eine von ihnen schwerer. Es bestehe aber keine Lebensgefahr, sagte ein Sprecher der Präfektur.

Die Schlägerei begann am Donnerstagnachmittag während der Essensausgabe in einem Tageszentrum, das Vie Active im Auftrag des Staates betreibt. Später seien auch mehrere Unterkünfte in der Zelt- und Barackensiedlung angezündet worden, sagte der Sprecher.

Seit Jahren

Die Grenzen von Grossbritannien, das nicht Mitglied im Schengen-Raum ist, werden bereits in Calais kontrolliert. Deswegen sammeln sich seit Jahren Tausende von Flüchtlingen in der Hafenstadt. Sie versuchen, auf Lastwagen zu klettern, um so mit Fähren oder Zügen illegal nach Grossbritannien zu gelangen.

Die Zahl der Menschen auf dem als «Dschungel von Calais» bekannten Gelände am Ärmelkanal ist in den vergangenen Wochen wieder gestiegen. Die Präfektur zählte am 21. Mai 3900 Menschen.

Im März waren es 3500, nachdem die Behörden den südlichen Teil des Geländes geräumt hatten. Die Behörde sprach aber von einem begrenzten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, wo die Zahl der Flüchtlinge auf dem Gelände im gleichen Zeitraum explodiert sei.

(nir/sda)

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Wir sind ja alle so
anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie der zombie?
Unglaublich...
was diese angeblichen "Flüchtlinge" da abziehen. Das sind keine Verfolgten, die um Leben und Gesundheit fürchten, das sind schlicht Rosinenpicker, die jene, die wirklich Schutz und Hilfe benötigen, in Verruf bringen. Weshalb sich Frankreich, aber auch die wirklich Verfolgten dies antun und diese Leute gewähren lassen, statt sie ausser Landes zu transportieren oder zumindest innerhalb Frankreichs in Gegenden, wo sie sich und ihre Mitmenschen weniger gefährden, ist ein Rätsel.

Anmerkung: "innerhalb Frankreichs in Gegenden" - das sind Teile Frankreichs. Im Falle von z. B. Réunion im Indischen Ozean sogar Teile der EU.
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