40 Verletzte bei Selbstmordanschlag
publiziert: Sonntag, 28. Aug 2005 / 12:46 Uhr

Tel Aviv - Bei dem ersten palästinensischen Selbstmordanschlag nach der Räumung der israelischen Siedlungen im Gazastreifen sind mehr als 40 Israelis verletzt worden.

Derzeit herrscht am Gaza-Streifen Waffenruhe.
Derzeit herrscht am Gaza-Streifen Waffenruhe.
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Unter den Opfern waren nach Angaben der Rettungsdienste zwei Schwerverletzte.

Der Attentäter hatte am Morgen auf dem zentralen Busbahnhof der Wüstenstadt das Misstrauen eines Busfahrers geweckt, weil er einen übergrossen Rucksack bei sich trug. Zwei herbeigerufene Wachleute stellten den Mann nach einer kurzen Verfolgungsjagd. Er zündete daraufhin seinen Sprengsatz, bei der Explosion wurden die Wachleute durch Metallsplitter schwer verletzt.

Araber festgenommen

Die Polizei nahm kurz nach dem Anschlag einen Araber fest, der verdächtigt wird, den Selbstmordattentäter zum Ort des Anschlags gefahren zu haben. Israelische Medien berichteten, die Polizei gehe davon aus, dass der Attentäter aus dem südlichen Westjordanland stammt.

Nur wenige Stunden vor dem neuen Selbstmordanschlag hatte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im israelischen Radio bekräftigt, die Waffenruhe sei zeitlich nicht begrenzt.

Mit Entschlossenheit vorgehen

Die palästinensischen Sicherheitskräfte seien entschlossen im Einsatz, um Terroranschläge zu verhindern. Zu einer Entwaffnung der radikalen Organisationen könne man sich jedoch nicht verpflichten.

(sda)

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