400'000 Briten haben seit dem Rauchverbot aufgehört
publiziert: Montag, 30. Jun 2008 / 15:59 Uhr

London - Seit dem Inkrafttreten des Rauchverbots an öffentlichen Orten in England vor einem Jahr haben laut einer Studie mehr als 400'000 Menschen das Qualmen aufgegeben.

Das Rauchverbot wirkt sich auf alle sozialen Schichten aus. (Archivbild)
Das Rauchverbot wirkt sich auf alle sozialen Schichten aus. (Archivbild)
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Er habe nicht mit einem solch «dramatischen» Rückgang gerechnet, «und natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass die Raucherquote nicht wieder hoch schnellt», erklärte der für die Studie verantwortliche Professor, Robert West.

Er hoffe aber, dass das Gesundheitsministerium den Trend verstetigen können, so dass das Ziel realistisch werde, in zehn Jahren weniger als 15 Prozent Raucher in der Bevölkerung zu haben.

Nach Schottland 2006 und Wales und Nordirland im April 2007 war das Rauchen an geschlossenen öffentlichen Orten im Juli vergangenen Jahres in England verboten worden.

In den kommenden zehn Jahren könnten wegen der rückläufigen Raucherzahlen rund 40'000 Menschen weniger im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum sterben, wie aus der Studie für mehrere Pharmalabore sowie den Verband für den Kampf gegen Krebs, Cancer Research UK, hervorgeht.

(dl/sda)

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