400 Personen am Trauergottesdienst für Stadler
publiziert: Freitag, 12. Mai 2006 / 16:36 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Mai 2006 / 20:29 Uhr

Abtil - Am Trauergottesdienst für Gerold Stadler haben in Abtwil rund 400 Personen teilgenommen. Die Ohnmacht ob der Tragödie war den Leuten ins Gesicht geschrieben.

Hunderte nahmen Abschied von Gerold Stadler.
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Stadler hatte am 30. April im Wallis seine Frau Corinne Rey-Bellet und deren Bruder Alain erschossen. Zwei Tage später nahm er sich das Leben.

In Abtwil bei St. Gallen hatten Gerold Stadler und seine Frau, die ehemalige Walliser Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet zusammen mit ihrem Sohn Kévin gelebt. Der zweieinhalb Jahre alte Bub ist derzeit im Wallis; er blieb bei der tragischen Tat unverletzt.

Der Pfarrer von Abtwil sagte in seiner Predigt in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche, es gebe heute keine Erklärung für die Tragödie, die sich vor zwei Wochen ereignete. Es sei nach diesem Trauergottesdienst auch nicht einfach alles wieder gut.

Todesanzeige auch im Namen der Familie Rey-Bellet

In ihre Worte schlossen der Pfarrer von Abtwil, der Firmgötti und Studienkollegen und -kolleginnen Gerold Stadlers auch die Familie Rey-Bellet ein. Sie taten dies zum Teil in Französisch.

Am Dienstag war im «St. Galler Tagblatt» die Todesanzeige der Familie Stadler erschienen. Die Todesanzeige war auch gezeichnet von Adrien und Verena Rey-Bellet, den Eltern der zwei Getöteten.

Auch Verena Rey-Bellet wurde bei der Bluttat im Wallis durch Schüsse schwer verletzt und liegt noch im Spital. Adrien Rey-Bellet nahm am Trauergottesdienst für Gerold Stadler in Abtwil SG teil. Corinne und Alain Rey-Bellet waren am Freitag vergangener Woche in Val d´Illiez beigesetzt worden. Alain wollte an dem Tag heiraten.

(smw/sda)

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