4000 Menschen fliehen vor ausbrechendem Vulkan
publiziert: Mittwoch, 13. Nov 2002 / 09:19 Uhr

Jakarta - In der indonesischen Provinz West-Java hat ein Ausbruch des Vulkans Papandayan mehr als 4000 Menschen in die Flucht getrieben. Der Berg schleuderte Rauch und Asche bis in einen Kilometer Höhe.

Innerhalb eines Tages seien fünf Eruptionen des 2665 Meter hohen Vulkans registriert worden, teilte ein Sprecher des vulkanologischen Instituts in Bandung in West-Java mit. Es sei schwer zu beurteilten, ob sich die Aktivität noch verstärke.

Die Behörden erklärten ein Gebiet von einem Kilometer rund um den Papandayan zur Sperrzone. Die geflüchteten Menschen wurden bis auf weiteres in Moscheen und öffentlichen Gebäuden untergebracht.

Der Vulkan war zuletzt 1993 ausgebrochen. Damals wurden keine Menschen getötet. Als verheerendste Eruption gilt ein Ausbruch im Jahr 1772, bei dem bis zu 3000 Menschen starben.

(bert/sda)

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