44'000 Einbürgerungen im 2008 in der Schweiz
publiziert: Donnerstag, 10. Jun 2010 / 13:01 Uhr

Neuenburg - Gemessen an ihrer Bevölkerungszahl liegt die Schweiz bei Einbürgerungen an der westeuropäischen Spitze. Vergleicht man die Einbürgerungen mit der Ausländerzahl, so findet man die Schweiz im Mittelfeld.

Die Anzahl Einbürgerungen in der Schweiz sind im Vergleich eher hoch.
Die Anzahl Einbürgerungen in der Schweiz sind im Vergleich eher hoch.
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Dies geht aus einer Studie hervor, die in der neuesten Publikation «demos» des Bundesamtes für Statistik veröffentlicht wurde. Untersucht wurden darin die Einbürgerungen in 12 westeuropäischen Ländern.

In der Schweiz wurden 2008 über 44'000 Personen eingebürgert. Auf 100 Bewohner des Landes gab es 0,6 Einbürgerungen. Mit einigem Abstand folgen Belgien und Schweden mit 0,3 Einbürgerungen pro 100. In Norwegen, Grossbritannien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden schwankte die Zahl um 0,2, in Österreich, Deutschland, Dänemark und Italien um 0,1 Prozent pro 100 Einwohner.

Ausländeranteil von über 21 Prozent

In Ländern mit hoher Ausländerzahl sind diese Zahlen erfahrungsgemäss höher als in Ländern mit tieferem Ausländerbestand, gibt die Studie zu bedenken. Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von über 21 Prozent, seine Nachbarstaaten zwischen 6 und 10 Prozent.

Ein anderes Bild ergibt der Vergleich von Einbürgerungszahlen mit der ausländischen Wohnbevölkerung eines Landes. In der Schweiz wurden 2008 2,8 Prozent der ständig wohnhaften Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert.

In Schweden waren es dagegen 5,8 Prozent. In Grossbritannien, Frankreich, Belgien, Norwegen und den Niederlanden lag diese Ziffer grob zwischen 3 und 4 Prozent. Die übrigen Länder hatten niedrigere Einbürgerungsziffern als die Schweiz.

(ade/sda)

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Von mir aus...
...trotzdem tönt Assimilation irgendwie aggressiv und würde wohl besser zur Integration von allen nicht Muslimen in den muslimischen Glauben passen.
Live long and prosperous
Zitat JasonBond
""Assimilation" Wie zum Henker kommen Sie darauf."

Als alter Trekki sollt ich vielleicht den Begriff Assimilation, so wie ich ihn verstehe, ausdeutschen. Man will vollwertiges Mitglied sein unter anderen vollwertigen Mitgliedern der Sternenflotte und auch Offiziere stellen.

Auf diesem Schiff hat es keinen Platz für Parallelwelten, die sich ihre eigenen Gesetze machen wollen, aber zur Art der Assimilation der Borg ist das ein himmelweiter Unterschied. Ich hoffe, wir sind uns da einig.

Unter Integration verstehe ich das sich-so-verhalten, dass man den anderen nicht auf den Wecker fällt und / oder durch ein anders geartetes Rechtsverständnis straffällig wird.

Assimilation, so wie ich sie definiere, ist eintauchen in die Gesellschaft und ein Teil davon werden, ohne sich aufgeben zu müssen. Weil man ein Teil davon sein möchte und dafür was tut.

Ein Unterschied wie zwischen Impuls- und Warpbeschleunigung.
Populist schlimmster Sorte
Nun ja, klar, alles ist Geschmack/Ansichtssache.

Das er allerdings die Sache gut machen soll...ja, er macht es gut für einen Populisten, der er ja ist.
Von differenziertem unabhängigem Journalismus hat der sich schon lange verabschieded. Und er macht sich ja zunehmends ganz SVP-like lächerlich.

Übrigens bin ich noch nie Fan von deWeck gewesen. Allerdings hat der ja auch nicht mal annähernd die Medien Präsenz eines Göbbel äh Köppel (immer diese Couchepinschen Versprecher).

Sie finden das "rote Staatsfernsehen" nicht gut. Aha. Ohne diese Plattform wäre die SVP nie dort wo sie jetzt ist.
Erst das SF hat Blocher und Konsorten erlaubt dermassen in der Öffentlichkeit bekannt zu werden, sie hetzen zu lassen usw. Sie wissen ja wer die meisten Auftritte in der Arena hatte oder? Und die zweitmeisten.

Das wird sich auch nicht ändern. Da kann die Mimose Gabi Huber noch lange meckern, die FDP seie untervertreten in der Arena.
Die FDP hat ja jetzt ein Zeichen gesetzt! mit der Gebührenvorlage. WOW!
Die FDP hat ein Zeichen gesetzt!
Heieiei...das können die also doch, nur eben nicht dort wo es wichtig wäre.
Widerstand ist zwecklos...
...als alter Trekkie kommen mir da natürlich sofort die Borg in den Sinn.

"Assimilation" Wie zum Henker kommen Sie darauf.
Integration ist doch wohl das Ziel. Den eigenen Glauben und Kultur aufgeben muss ja wohl niemand. Man kann diese auch behalten und trotzdem wunderbar integriert sein und alle Gesetze befolgen und sich anständig verhalten.
Ihr Geschmack
wird von ihm offensichtlich getroffen. Feuen Sie sich.

Wenn er aber für sich in Ansprucht nimmt, für die ganze Schweiz zu sprechen, dann dürfte er keine Position am linken oder rechten oder einem anderen Rand einnehmen.
Doch genau dies tut er offenbar mit System. Verhindern kann man dies nicht. Im Gegensatz zu unserer Aussenministerin braucht er sich um gegenteilige Meinungen nicht zu scheren.
Käseteller
Zitat JasonBond
"Es reicht schon das dieser Fatzke sich dazu entblöded bei jeder Gelegenheit im deutschen TV aufzutreten um "für die Schweiz" zu reden."

Ich bin froh, dass er das tut. Er macht das gut. SIcher besser als ein de Weck, oder eine Calmy Rey, die sich, bei Abstimmungsresultaten, die nicht dem eigenen Gusto entsprechen, dafür entschuldigen, dass wir eine funktionierende Demokratie sind.
Hat was
Zitat JasonBond
"Die Horden von Ex-Yugos die sich im Kanton SO und AG eingebürgert haben sind viel beängstigender. "

Die Reihenfolge sollte einfach zwingend sein
Einwanderung - Integration - Assimilation - Einbürgerung

Es gibt tatsächlich Kreise, die immer noch denken, es reicht, wenn man jemandem einen neuen Pass in die Hand drückt und sie/er wird ein Schweizer, der unsere Regeln und Rechte respektiert. Bisher hat die Armee wenigstens teilweise bei den neuhinzugezogenen jungen Schweizermännern eine Integrationsaufgabe erfüllt.

Originellerweise sind es die gleichen Kreise, die diese abschaffen wollen.
So als ob das Motto von Ben Vautier "la Suisse n'existe pas" umgesetzt werden soll.
Käseblatt
Sorry aber Artikel aus dem SVP Propagandablatt vom rechtsaussen Hampelmännchen Köppel lese ich nicht mehr. Es reicht schon das dieser Fatzke sich dazu entblöded bei jeder Gelegenheit im deutschen TV aufzutreten um "für die Schweiz" zu reden. Dieser Mann ist etwa gleich glaubwürdig wie Mörgeli Blocher und Brunner.

Ihre Angst vor dem Islam verstehe ich nicht. Die Horden von Ex-Yugos die sich im Kanton SO und AG eingebürgert haben sind viel beängstigender. Vor allem die Jungen die nachkommen. Was ich da in den letzten 10 Jahren alles gesehen und erlebt habe.
Ja. Das
kann ganze Satzinhalte umkehren. Einbürgern, um sich nicht integrieren zu müssen.
Ich befürchte, das gibt's sogar.

Es ist unsere Aufgabe, die Integration zu fordern.
Momentan ist es der politische Islam, der uns fordert. Wir haben dazu mehrere Möglichkeiten. Die eine ist, den Kopf in den Sand zu stecken, um nachher überrascht sagen zu können, man habe von nichts gewusst.
Eine andere ist, sich dieser Herausforderung zu stellen und ganz klare Leitplanken zu setzen.
Das Minarettverbot ist übrigens ein bewährtes Mittel. Weitere Verbote müssen jetzt folgen.
Es gibt dazu einen guten Artikel in der Weltwoche.
http://www.weltwoche.ch/weiche/artikel-fuer-abonnenten.html?hidID=5385...

Zitat
"Im Kanton Genf ist es Geistlichen noch heute per Gesetz verboten, sich mit Talar oder Soutane in der Öffentlichkeit zu zeigen. "

Was heute anachronistisch wirkt, hatte damals den Sinn, die Macht des Papstes zu brechen, der die Gefolgschaft zum Vatikan über das freiheitlich-demokratische Gemeinwesen stellte.
Die Schweiz in der heutigen Form gibt es wohl auch nur deshalb, weil das gelang. Die Gesetze wurden gelockert, oder entfernt, nachdem die Katholiken sich für die Demokratie entschieden hatten. Heute ist die Trennung zwischen Kirche und Staat fest verankert.

Wenn ich lese, dass der Staatsschutz berichtet, dass "derzeit Hassprediger in den Moscheen "die ewige Unversöhnlichkeit" zwischen dem liberalen westlichen Staat und den Muslimen verkünden und die Gläubigen auffordern, "sich nicht einer nichtislamischen säkularen Ordnung zu unterwerfen", weiss ich, dass etwas falsch läuft. Der Bericht belegt auch, dass Wanderprediger aus dem arabischen Raum das Land missionarisch durchstreifen, organisiert und finanziert durch die Saudis.

Die Gesetze gegen die Tätigkeiten gewisser katholischer Exponenten wurden aufgehoben, als sie nicht mehr nötig waren. Bei deren Aufhebung wurde ausdrücklich gewürdigt, dass sie dazu beigetragen haben, die Schweiz friedlich zu gestalten.

Wenn wir ja sagen, zu einem Bevölkerungsanteil an Moslems, müssen wir auch B sagen und diesen Bestrebungen der im Mittelalter steckengebliebenen Saudis etc. entgegenhalten und klar machen, dass wir bereit sind, unser freiheitlich-demokratisches Gemeinwesen zu verteidigen. Punkt.
Schweizer/in sein
Ich habe nichts dagegen. Wenn jemand hier lebt, meistens sein Leben lang, dann soll er sich doch einbürgern lassen. Mir ist es völlig egal ob er schwarz, weiss, braun usw. ist. Im meinen Augen ist er/sie dann Schweizer. Ohne wenn und aber. Die relativ hohen Zahlen zeigen doch, das die Schweiz ein Land ist das eine sehr hohe Fähigkeit zur Integration hat. Darauf bin ich sehr stolz. Diese Leute wollen ja Bürger/in der Schweiz werden, sonnst würden sie wohl kaum die Kosten und die Risiken auf sich nehmen. Offenbar ist es attraktiv Bürger/in dieses Landes zu werden. Unser Land war schon immer ein Mix aus vielen Kulturen, da können auch noch ein paar mehr dazu kommen. Das kann uns nur gut tun. Wir leben alle auf dem selben Planeten und die Welt ist kleiner geworden. Heute ist es für einen Japaner kein Problem mehr sich in der Schweiz niederzulassen. Das wird auch so weitergehen, das werden wir nicht verhindern können.
Die Probleme die aus den hohen Ausländerzahlen entstehen, sollte man aber auch nicht vergessen. Es ist eine grosse Herausforderung für eine Gemeinschaft, diese Menschen in unser Land zu integrieren. Dazu braucht es Unterstützung aber auch die Forderung sich um die Integration zu bemühen. Wir müssen verhindern das es diese Parallel Gesellschaften gibt, wie wir sie in Deutschland oder in Frankreich beobachten können. Bis jetzt ist das uns meiner Meinung nach recht gut gelungen.
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