52-jährige Schweizerin bei Unfall im Bareggtunnel gestorben
publiziert: Donnerstag, 15. Apr 2004 / 12:33 Uhr

Aarau - Bei der Person, die im schweren Verkehrsunfall im Bareggtunnel ums Leben gekommen ist, handelt es sich um eine 52-jährige Schweizerin aus dem Bezirk Baden AG. Der Verkehr vor dem Tunnel vor der A1 verläuft noch immer nicht störungsfrei.

Gestern abend noch staute sich der Verkehr vor dem Bareggtunnel. (Archiv)
Gestern abend noch staute sich der Verkehr vor dem Bareggtunnel. (Archiv)
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Die Schweizerin starb, als ihr Personenwagen bei der schweren Auffahrkollission im Tunnel zwischen zwei Lastwagen zerdrückt wurde und Feuer fing. Fünf Personen wurden leicht verletzt. Eine davon befindet sich laut Kantonspolizei Aargau noch im Spital.

Der Lenker des Tankwagens, der die Auffahrkollision ausgelöst hatte, ist ein in der Schweiz wohnender 55-jähriger Mann aus Serbien-Montenegro.

Im Lastwagen, der auf den Personenwagen gestossen wurde und ebenfalls ausbrannte, befanden sich der 27-jährige Lenker und sein 37-jähriger Beifahrer. Beide stammen aus Österreich.

Zum Unfall war es gekommen, als ein Auto im Tunnel eine Panne erlitt und die nachfolgenden Fahrzeuge anhielten. Der mit Molasse beladene Tankwagen fuhr darauf nahezu ungebremst auf die Kolonne auf und stiess den Lastwagen, der vor ihm stand, auf den Personenwagen des Opfers.

Die Polizei sucht weiterhin den Chauffeur eines grünen Tankwagens, der sich hinter dem Pannenauto aufgehalten hatte. Das Heck seines Tankwagens müsse einen leichten Schaden aufweisen, teilte sie mit. Auch weitere Zeugen des Unfalls werden gesucht.

Auf der A1 beim Baregg wurde am Donnerstagvormittag noch stockender Verkehr verzeichnet. Betroffen war gemäss Viasuisse der Autobahnabschnitt zwischen Neuenhof AG und dem Bareggtunnel in Fahrtrichtung Bern.

In der dreispurigen Tunnelröhre bleibt eine Fahrspur noch gesperrt, da dort der Belag repariert werden muss. Nach dem Unfall war der Tunnel während über sechs Stunden gesperrt worden.

Kilometerlange Staus bis zur Stadtgrenze von Zürich und ein Verkehrschaos im Raum Baden waren die Folge. Ab 20.20 Uhr am Mittwoch konnte er wieder einspurig und ab dem frühen Donnerstagmorgen zweispurig befahren werden.

(fest/sda)

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