Längstes Isolationsexperiment
520 Tage im «Weltraum» - Mars500 zu Ende
publiziert: Freitag, 4. Nov 2011 / 12:56 Uhr / aktualisiert: Freitag, 4. Nov 2011 / 13:26 Uhr
Die Besatzung im Mai 2011.
Die Besatzung im Mai 2011.

Moskau - Ende des längsten Isolationsexperiments in der Geschichte der Raumfahrt: Nach 520 Tagen in einem nachgebauten Raumschiff sind die sechs Teilnehmer eines simulierten Fluges zum Mars wieder in Freiheit.

Die drei Russen, ein Franzose und Italiener sowie ein Chinese stiegen am Freitag in Moskau aus dem röhrenförmigen Forschungsmodul und stellten sich den Fragen der Journalisten. Gegen 11.00 Uhr MEZ öffneten Mitarbeiter des Instituts für Biomedizinische Probleme (IMBP) eine versiegelte Luke, um das Experiment Mars500 planmässig zu beenden.

Ziel des Experimentes war es, die Auswirkungen von Mars-Flügen auf den Menschen zu untersuchen. Die am Projekt «Mars 500» beteiligten Raumfahrtbehörden wollten vor allem herausfinden, ob Menschen die Einsamkeit und das Frustrationspotenzial des langen Fluges zum Mars und wieder zurück ertragen können.

(bert/sda)

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