64 Tote bei Angriff der Armee auf Spital in Sri Lanka
publiziert: Samstag, 2. Mai 2009 / 18:59 Uhr

Colombo - In Sri Lanka sind nach Angaben der Tamilenrebellen mehr als 60 Zivilisten bei einem Angriff der Armee auf ein Spital ums Leben gekommen. Die Regierungstruppen hätten zwei Granaten auf eine notdürftig eingerichtete Klinik in Mulliavaikal abgefeuert.

Die Armee habe die Zone um das Spital nicht beschossen, sagte ein Sprecher.
Die Armee habe die Zone um das Spital nicht beschossen, sagte ein Sprecher.
3 Meldungen im Zusammenhang
Dabei seien 64 Zivilisten getötet und 87 weitere verletzt worden, berichtete die den Rebellen nahestehende Internetseite Tamilnet.com. Das Spital ist dem Bericht zufolge die einzige noch verbliebene medizinische Einrichtung im Rebellengebiet im Nordosten des Landes.

Das srilankische Militär wies die Anschuldigung zurück. Die Armee habe die Zone um das Spital nicht beschossen, sagte ein Sprecher. Allerdings habe es dort Explosionen gegeben. Es sei möglich, dass es sich dabei um Fehlzündungen von Seiten der Tamilenrebellen gehandelt habe, ergänzte er.

Eine unabhängige Bestätigung für die Meldung gab es nicht, da die Regierung Journalisten und internationalen Beobachtern den Zugang ins Kampfgebiet verweigert.

Die LTTE, die einst weite Teile im Norden und Osten Sri Lankas kontrollierte, ist inzwischen auf einem nur noch etwa fünf Quadratkilometer grossen Küstenstreifen nördlich der Stadt Mullaitivu vom Militär eingekesselt. Im Kampfgebiet sitzen nach UNO-Schätzungen auch rund 50'000 Zivilisten fest.

Unter internationalem Druck hatte die Regierung nach eigenen Angaben zu Wochenbeginn den Einsatz schwerer Waffen sowie Luftangriffe in der Region gestoppt.

(smw/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Colombo/New York - Nach den ... mehr lesen
Der Krieg hat den Tod von über 20'000 Soldaten, Polizisten und Paramilitärs gefordert.
Das Militär hat den Auftrag, die Kämpfe fortzusetzen, bis der LTTE-Chef gefangen genommen worden ist.
Colombo - Nach der gescheiterten Vermittlungsmission der Aussenminister Frankreichs und Grossbritanniens im Konflikt in Sri Lanka haben Regierungstruppen die Militäroperation gegen die ... mehr lesen
Colombo - Die Bemühungen um eine Waffenruhe in Sri Lanka sind gescheitert. Den ... mehr lesen
Sie hätten sich sehr bemüht, sagte der französische Aussenminister Bernard Kouchner.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene ... mehr lesen 1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte ... mehr lesen  
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem Warschauer Gipfel vor grossen Herausforderungen. Einen neuen Kalten Krieg will er trotz mehr Präsenz im Osten vermeiden. mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich -1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wolkig, aber kaum Regen
Basel 1°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen -2°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
Bern -1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
Luzern 0°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 1°C 4°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 3°C 5°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen trüb und nass
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten