Hunderte obszöne Briefe verschickt
64-jähriger Schweizer verfasste hunderte obszöne Briefe
publiziert: Mittwoch, 8. Dez 2010 / 12:30 Uhr
Ein 64-jähriger Schweizer verfasste die 400 obszönen Briefe an Frauen.
Ein 64-jähriger Schweizer verfasste die 400 obszönen Briefe an Frauen.

Aarau - Ein 64-jähriger Schweizer aus der Region Baden AG hat gestanden, seit mehr als einem Jahr über 400 Briefe mit obszönem Inhalt geschrieben und an Frauen verschickt zu haben. Der Mann wollte nach eigenen Angaben die Empfängerinnen verärgern, jedoch nicht mit ihnen in Kontakt treten.

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Der Mann war nach intensiven Ermittlungen Anfang Woche festgenommen worden, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte. Er befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuss. Bei der Hausdurchsuchung war belastendes Beweismaterial gefunden worden.

Der 64-Jährige sei verheiratet und nicht mehr arbeitstätig, sagte Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Der Briefschreiber legte ein Geständnis ab. Er gab zu, mehr als 400 Briefe selber handschriftlich verfasst zu haben. Er hatte auch unsittliche Zeichnungen angefertigt oder pornografische Fotos aufgeklebt.

Opfer willkürlich ausgesucht

Seine Opfer suchte der Mann willkürlich aus. Viele davon habe er auf öffentlichen Parkplätzen gesehen und deren Namen anhand eines alten Autoindexes ermittelt, hält die Polizei fest. Einzelne Geschädigte hatten mehrfach bizarre Briefe erhalten.

Der mutmassliche Täter gab weiter an, dass er keinerlei Absichten verfolgt habe, mit den Opfern persönlich in Kontakt zu treten oder seine teilweise geäusserten Drohungen in die Tat umzusetzen.

«Aus Spass» versandt

Die obszönen Briefe habe er «aus Spass» versandt. Auch habe er die betroffenen Frauen damit «verärgern» wollen. Der Geständige wolle nach eigenen Angaben keine solche Briefe mehr verschicken, sagte Graser.

Ende November hatte die Kantonspolizei das Bild eines Briefumschlages veröffentlicht und über den rätselhaften Fall informiert. Die Polizei war davon ausgegangen, dass des sich beim Briefschreiber um einen älteren Mann handeln müsse. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

(ade/sda)

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